Zell am See–Kaprun

Sicheres Aprés Chill im Winterwunderland

Die Region Zell am See-Kaprun  eingebettet zwischen dem Zeller See, dem ewigen Gletschereis des Kitzsteinhorns und der fantastischen Bergwelt der Hohen Tauern – steht Sommer wie Winter ganz weit oben im internationalen Gäste-Beliebtheitsranking. Was sich auch im heurigen „Corona-Sommer“ zeigte, denn das Minus fiel vergleichsweise moderat aus. Jetzt jedoch steht auch in einer der führenden Tourismusregionen Österreichs ein Winter mit Fragezeichen bevor. Denn auch wenn man seine Hausaufgaben gemacht und die Sicherheit der Gäste mit einem umfassenden COVID-Präventivkonzept und sehr viel Platz auf den Skipisten gewährleisten kann, machen die Virus-Beständigkeit und die damit verbundenen Reisebeschränkungen die Situation kaum beeinflussbar. 

Noch liegt auf der Schmittenhöhe – dem Sonnenkind der Alpen – kein Schnee. Will man also bereits jetzt die ersten Schwünge in den frischen Pulverschnee ziehen, muss man rauf aufs Kitzsteinhorn. Wo man von Oktober bis in den Frühsommer auf rund 60 Pistenkilometern auf mehr als 3.000 Metern Seehöhe Gletscherfeeling auf zwei Bretteln erleben kann. Seit letztem Winter verbindet eine Drei-Seil-Umlaufbahn das Kitzsteinhorn mit dem Maiskogel, für Carver und Snowboarder ein echter Gewinn, denn man kann somit bereits in der Kapruner Talstation der Maiskogelbahn zum ultimativen Schneevergnügen aufbrechen. In diesem „anderen“ Winter wird sich dieses sportliche Highlight zwar ein Stückweit anders darstellen, dem Spaß an der Freud können aber auch ein paar Babyelefanten und Mund-Nasenschutzmasken – in allen Bergbahnen und Gondelbetrieben Österreichs herrscht coronabedingt Maskentragepflicht – keinen Abbruch tun. Sind wir das Abstand halten, Mundschutz tragen und Hände waschen ja schon irgendwie gewöhnt, und, wie es Johanna Klammer, Fachfrau von Zell am See-Kaprun Tourismus richtig sagt: „Es müssen einfach alle zusammenhelfen, dann wird auch dieser Winter ein wunderbarer.“ Und genau auf diesen wunderbaren Winter hat sich die Region – zu der nicht nur die grandiose Bergwelt mit rund 408 Pistenkilometern, sondern auch der Zeller See gehört – mit einem besonderen Angebot bestens vorbereitet. 

Zertifiziert auf allen Linien

Natürlich, sagt Klammer, steht Skifahren im Fokus und betont, dass ob am Berg, „wo es sehr viel Platz gibt“, oder im Tal und selbstverständlich in allen Beherbergungsbetrieben einem sicheren Wintervergnügen nichts im Weg steht, denn „die Sicherheit unserer Gäste hat absolute Priorität.“ Für dieses sichere Miteinander wurden Leitlinien erstellt, die neben erwähnten Abstand- und Hygienemaßnahmen, vor allem auf den Verordnungen der österreichischen Bundesregierung aufbauen und diesen laufend angepasst auf www.zellamsee-kaprun.com/de/service/sicherer-winterurlaub aktualisiert werden. Mittels datenschutzkonformem Contact Tracing fungiert ein QR Code als kleines effizientes Helferlein in Restaurants als auch auf Hütten, mit dem sich Gäste registrieren, um rasch über mögliche Infektions-Touchpoints informiert zu werden. Den strengen COVID-19 Hygieneregeln entsprechend haben sich auch Hotels und Beherbergungsbetriebe vorbereitet, indem sie mehr als 50 Fragen zu Personal, sanitären Maßnahmen sowie Einrichtungen und Dienstleistungen beantwortet haben und als „sicher“ befunden mit dem TRUST YOU „Trusted Cleanliness“ Siegel zertifiziert wurden. 

Danach wird’s chillig

Soweit die „Basics“, Zell am See-Kaprun geht aber der Pandemie geschuldet noch ein Stück weiter und verzichtet auf Vieles, was zum traditionellen Winter­opening auf der „Schmitten“ und dem Kitzsteinhorn dazugehört und wie etwa das WOW Glacier Love-Festival oder Live-Konzerte am Berg jährlich Menschenmassen anzieht. Derartige Großevents wird es, wie auch das Après Ski Vergnügen im eigentlichen Sinn in diesem „anderen“ Winter in Zell am See-Kaprun nicht geben. Wobei man diesbezüglich eigentlich nie als klassisches Zielgebiet galt, wie Klammer erklärt, man aber dennoch weiß, dass sich der Gast eben ein stimmungsvolles „Danach“ nach dem Skifahren erwartet. „Après Ski gehört einfach für ganz viele Gäste zu einem gelungenen Tag auf der Piste dazu. Wir möchten auch in diesem Winter das Beisammensein und den Austausch ermöglichen,“ betont Klammer und erklärt das alternative Konzept, das man mit Partnern und unter Berücksichtigung aller behördlichen Regelungen erstellt hat. 

Als Après Chill wird zwischen 15:00 und 22:00 Uhr ein exklusives Angebot zur Verfügung stehen, das Entspannen nach dem Skifahren auf ein neues Level heben wird. Restaurants und Bars in der Zeller Innenstadt laden mit musikalischer Vielfalt und Signature Drinks eben zum Après Chill ein. Menü- und Getränkekarten sowie verschiedene Musikprogramme sind online verfügbar, die Gäste können sich also bereits vorab nach Lust und Laune informieren, in welchem Lokal sie „chillen“ möchten und dort auch gleich reservieren. Die passende Wegbeschreibung von der Piste zum Lokal der Wahl bekommt der Gast dann ebenfalls direkt auf sein Smartphone.

Digitaler Winterspaß

Ein bisserl was an herkömmlichem Erlebnis will man aber dennoch ermöglichen, zumindest sieht die aktuelle Planung mit den „Snow How Days“ von 07. bis 08. November ein Ski-Kompetenzwochenende mit kostenlosen Ski- und Materialtests der neusten Modelle, Fahrtechnikkursen und Workshops sowie einem skiline.cc Höhenmetercup-Gewinnspiel einen lebendigen Saisonstart am Kitzsteinhorn vor. 

Auf der Schmittenhöhe soll es mit dem Winter-Wedelspaß und einem digitalen Winteropening-Event losgehen. An den Wochenenden von 11. bis 13. Dezember und 18. bis 20. Dezember gilt, mittels Handy-App Aufgaben im Skigebiet bei einer großen „20 Stunden Challenge“ zu lösen und Badges zu sammeln, um im Rahmen eines Gewinnspiels attraktive Preise gewinnen zu können. Und dann ist da noch der Zeller See, mit, wenn es im Dezember und Jänner schön kalt ist, einer dicken Eisdecke, die in längst vergangenen Wintern sogar Autorennen am zugefrorenen See aushielt. Heute geht man, ist die Eisdecke dick genug, am zugefrorenen See spazieren oder zum Eisstockschießen, denn Nachhaltigkeit ist für die gesamte Region und alle Betriebe nicht bloß ein Wort, das man einfach in die touristischen Strategiepapiere schreibt. Wissend, dass eine intakte Natur die Basis und gleichzeitig das Kapital für die gesamte Tourismusregion ist, gilt die Zielsetzung längst dem nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz, um auch in Zukunft den Gästen einen ganzheitlichen Urlaub in einer gesunden Umgebung bieten zu können. So können Gäste beispielsweise auf das eigene Auto verzichten und ganzjährig auf einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, Hotel-Shuttles und Skibusse zurückgreifen. In der Wintersaison stehen mit der Ski ALPIN CARD von Ende Oktober bis Anfang Mai Ski- und ­Linienbusse kostenlos zur Verfügung, in Kaprun sind die Busverbindungen innerorts zudem auch für Gäste kostenfrei nutzbar und auch mit der Pinzgauer Lokalbahn können Wintersportler in Skibekleidung während der Skisaison kostenlos von Uttendorf nach Zell am See in die Skigebiete fahren. 

Auf den Geschmack gekommen

Harmonisch ist auch der Gästemix, der in guten Zeiten Besucher aus mehr als 60 Nationen ganzjährig in die beliebte Urlaubsregion führt und für stabile Auslastung sorgt. Nun ist das Jahr 2020 aber alles andere als eine normale Zeit, dennoch ist man in Anbetracht der widrigen Umstände und der nur langsam angelaufenen Saison mit dem Verlauf der Sommerperiode mit 670.000 Nächtigungen von Mai bis August (- 36,7 %) nicht unzufrieden. Im August fiel das Minus der erfassten Übernachtungen mit 13 % im Vergleich zum Vormonat Juli (- 25 %) zudem geringer aus. Mit einem Marktanteil von 44 % (29 % in 2019) des deutschen Quellmarktes und 37 % (gegenüber 14 % im letzten Sommer) aus Österreich sowie einem gemeinsamen Gästeanteil von mehr als 80 % hatten diese beiden Länder im Sommer 2020 ganz klar die Nase vorne. „Viele Gäste, die unsere Region heuer als Urlaubsalternative wählten, haben gesehen, wie schön und vielfältig es bei uns ist und sind auf den Geschmack gekommen. Diesen Spirit gilt es nun ins nächste Jahr mitzunehmen,“ resümiert Klammer. 

Demzufolge liegt der Fokus aktuell weiter auf der Eigenanreise und neben Deutschland und Österreich auf den europäischen Nahmärkten wie ­BeNeLux und Tschechien. Auf den internationalen zahlungskräftigen Gast, vor allem aus dem arabischen Raum, wird man, auch wenn es bereits wieder Flugverbindungen von Dubai nach Wien gibt, hingegen noch ein wenig warten müssen.

Wintertipps

  • Winterwochen-Programm: Von Dezember bis April werden Freeride- und Langlaufschnupperkurse, geführte Schneeschuhwanderungen, Wildtierbeobachtungen und Yoga in Kleingruppen angeboten.
    www.zellamsee-kaprun.com/de/events/winter-wochenprogramm
  • Kitzsteinhorn Explorer Tour: Wie entsteht Gletschereis? Wo sind Steinadler und Bartgeier zu Hause? Wie wehrt sich die Bergflora gegen die Kälte und vieles mehr erfährt man bei einem ganztägigen Ausflug durch vier Klimazonen mit einem Nationalpark-Ranger. Am Ziel, dem TOP OF SALZBURG auf 3.029 Metern, lohnt ein Besuch der Gipfelwelt 3000 mit Cinema 3000 und Nationalpark Gallery. Die Tour kostet neun Euro und ist ohne Voranmeldung möglich, Teilnehmer benötigen lediglich ein Seilbahnticket.
    www.zellamsee-kaprun.com/de/events/veranstaltungskalender/kitzsteinhorn-explorer-tour_e-1692727
  • Ski’n’Brunch auf der Schmittenhöhe: Zum Sonnenaufgang auf den Berg, zu acht Terminen im Jänner und Februar, bringt die Schmittenhöhebahn bereits ab 07:00 Uhr früh Wintersportler auf die frisch präparierten Pisten mit anschließendem ausgiebigen Brunch auf der Schmiedhofalm oder Blaickner’s Sonnalm. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, das Ticket kostet 45 Euro pP und ist an den Kassen der Schmittehöhebahn sowie online im Gutscheinshop erhältlich.
    www.zellamsee-kaprun.com/de/events/veranstaltungskalender/ski-n-brunch_e-1733862
  • Der Pinzga Tag: Eine Besonderheit auf der Schmitten ist der Sonntag, wenn die Köche der Bergrestaurants die Gäste mit Pinzgauer Kasnockn, Kaspressknödl, Gamssuppe, Erdäpflnidei und Bauernkrapfen verwöhnen; von 10. Jänner bis 04. April, jeweils ab 10:00 Uhr.
    www.zellamsee-kaprun.com/de/events/veranstaltungskalender/pinzga-tag_e-1772224

Informationen zum Trusted Cleanliness Siegel: www.trustyou.com/de/trustyou-cleanliness-badge
Liste der zertifizierten Beherbergungsbetriebe: www.zellamsee-kaprun.com/de
Informationen zur Ski ALPIN CARD: www.alpincard.at
Informationen zum Contact Tracing: https://bit.ly/2TCjw7V 

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