WKÖ

Erfreut über Vorstoß zu Impfausweis

Robert Seeber und Gregor Kadanka zeigen sich erfreut über den Vorstoß zu einem einheitlichen Imfpausweis. Dieser erlautb eine positive Perspektive für alle Betriebe der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Die Forderung nach einer Präszisierung und Vereinheitlichung EU-weiter Regeln für Reisen besteht weiterhin. 

„Mit dem heute von der EU-Kommission präsentierten Gesetzesvorschlag zu einem ‚Grünen Pass‘ und dem von der heimischen Bundesregierung avisierten Start mit April wurde eine für viele touristische Betriebe wichtige Maßnahme vorgestellt, für die wir uns immer ausgesprochen und eingesetzt haben“, sagt Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Das ist neben dem Forcieren der Impfungen ein weiterer wichtiger Meilenstein, um unseren Betrieben eine Perspektive für den nahenden Sommer zu geben, auch wenn wir leider noch immer nicht wissen, wann wir endlich öffnen können.“

Der grüne Pass lasse jedenfalls auf eine Sommersaison in Österreich mit internationalen Gästen hoffen. Diesen sollen nach ersten Informationen jene erhalten, die gegen Covid-19 geimpft sind, getestet wurden oder genesen sind. Er ist als digitales Format vorgesehen und soll das Reisen erleichtern, ohne die in den EU-Verträgen normierte Freizügigkeit des Personenverkehrs einzuschränken.

Eine Befragung des Market Instituts im Auftrag der WKÖ zwischen 04. und 08. März 2021 zeigt, dass die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher diesem digitalen Zertifikat positiv gegenüberstehen: 66 % befürworten die Einführung eines „Grünen Passes.“

Warten auf die genauen Regeln

In die gleiche Kerbe schlägt auch der Obmann der Reisebüros in der WKÖ, Gregor Kadanka.

„Das ist ein weiterer Baustein und Schritt in die richtige Richtung und entspricht unserer seit September immer wieder kommunizierten Forderung. Allerdings ist es jetzt auch wichtig, rasch die detaillierte Ausgestaltung der Regelungen zu kennen und zu kommunizieren, unter denen Reisen ohne Quarantäne möglich ist.“

Die Quarantänevorschriften und unterschiedlichen Einreisebestimmungen sind aus Sicht der Reisebüros der größte Hemmschuh.

Zudem fordert Kadanka: „Die Einreise- und Ausreiseregelungen müssen auf europäischer Ebene endlich vereinheitlicht werden. Wenn ich geimpft oder genesen bin, sollte ich reisen dürfen.

Kein Land und kein Betrieb kann es sich leisten, eine weitere Tourismus-Saison zu verlieren. Mit diesem digitalen Zertifikat können wir uns und unseren Betrieben wieder eine soziale und wirtschaftliche Normalität zurückholen, auch wenn es noch viele Jahre dauern wird, bis wir wieder dort anschließen können, wo wir vor rund einem Jahr standen. Je schneller es zur Umsetzung und konkreten Ausgestaltung und klaren Kommunikation der Voraussetzungen kommt, desto besser für alle unsere Betriebe. Tempo, Tempo, Tempo ist somit das Gebot der Stunde, damit es den Pass noch vor der Sommerreisesaison flächendeckend EU-weit gibt“, so Bundesspartenobmann Seeber und Fachverbandsobmann Kadanka abschließend

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