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Österreich als wichtige Vorreiterrolle

In der Entscheidung um die Einführung des Grünen Pass nimmt Österreich enie wichtige Vorreiterrolle ein. Bereits vergangene Woche setzte man sich auf nationaler Ebene für die Einführung ein. Die nun erfolgte Abstimmung des EU-Parlaments ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Wiederbelebung der europaweiten Reisefreiheit. 

„Während sich Österreich bereits vergangene Woche auf nationaler Ebene zum Grünen Pass bekannt hat, freut es uns, dass mit der gestern erfolgten Abstimmung des EU-Parlaments nun auch auf europäischer Ebene die Entwicklungen zur dringend benötigten Wiederherstellung der Reisefreiheit voranschreiten. Der grüne Pass wird unser aller Ticket für eine Rückkehr in ein Leben sein, das wir schon so sehr vermissen: Reisen, Besuche der Gastronomie, Aufenthalte in Hotels, denn keine Reisefreiheit bedeutet auch kein Tourismus“, kommentieren Gregor Kadanka und Susanne Kraus Winkler, die Obleute der Fachverbände Reisebüros und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den aktuellen Beschluss des europäischen Parlaments, der das Ende der Quarantäne bei Reisen mit Test- bzw. Impfzertifikat fordert.

In Österreich, aber auch in der gesamten EU, möchte man wieder verreisen können. "Der Grüne Pass ist dafür eine wesentliche Voraussetzung und muss deshalb EU-weit rasch umgesetzt werden.", unterstreicht Kadanka. Der derzeit bestehende "Fleckerteppich" an verschiedensten Einreisebestimmungen muss vereinheitlicht werden, die Forderung des europäischen Parlaments nach einer Gleichstellung zwischen einem negativen Testergebniss und einer erfolgten Impfung wird ausdrücklich begrüßt.

Kraus Winkler betont die Notwendigkeit ausländischer Gäste für die heimische Hotellerie: „Drei Viertel der 153 Millionen Übernachtungen im Jahr 2019 wurden von ausländischen Gästen gebucht, die Hälfte davon entfiel auf unsere deutschen Nachbarn. Konkret waren dies 56.682.597 Millionen Buchungen, ein Fünffaches der nächstfolgenden Gruppe der Niederländer. Wenn es bei der Ein- und Ausreise an der Grenze keine einheitlichen und unkomplizierten Regeln gibt, dann wird nur die Bürokratie zum Dauergast.“ 

Die Forderung des europäischen Parlaments nach kostenlosen Tests für Reisende sei insbesondere für Familien essentiell und werde hoffentlich auch von den Mitgliedsstaaten mitgetragen, so Kraus-Winkler.

Abschließend heben die beiden Branchen-Sprecher die Vordenker-Rolle Österreichs beim Grünen Pass hervor:

„Österreich hat den Grünen Pass seit Ende des letzten Jahres immer wieder aufs ‚europäische Tapet‘ gebracht. Wir hoffen nun, dass auf europäischer Ebene - rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien - der Grüne Pass zur Anwendung gelangen kann.“

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