WK Wien

Anstieg von Cybercrime wenig überraschend

Der kürzlich veröffentlichte Cybercrime-Report 2020 für Österreich zeigt einen Anstieg von 26,3 % an Delikten im Vergleich zum Jahr 2019. Insgesamt ergeben das 35.915 Cybercrime-Delikte im Jahr 2020. „Das ist wenig überraschend“, sagt Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien.

Aufgrund der Coronakrise wurde vieles ins Digitale verlagert, durch Homeoffice oder Onlineshops ist die Gefahr eines Cyberangriffs deutlich gestiegen. Die Möglichkeiten der Anonymisierung, der Verschlüsselung und die unbegrenzte Verfügbarkeit des Internets begünstigen die Verbreitung von Cybercrime enorm.

„Besonders leicht angreifbar sind Klein- und Mittelbetriebe, da sie meist keine Ressourcen haben, um eigene IT-Security-Abteilungen einzurichten“, so Heimhilcher.

Prävention ist zwar das Gebot der Stunde, im Falle einer Cyberattacke, ist es jedoch gut, einen IT-Dienstleister des Vertrauens zu haben, der im schlimmsten Fall sofort zur Stelle ist. Da Angriffe auf die IT allerdings selten zu den üblichen Bürozeiten stattfinden und der IT-Dienstleister eventuell gerade nicht erreichbar ist, bietet die WK Wien mit der kostenlosen Cybersecurity-Hotline für Unternehmen einen Weg aus der Krise.

Die Hotline ist 24/7 unter 0800 888 133 erreichbar. Dort erhalten Unternehmer eine kostenlose, telefonische Erstinformation und Notfallhilfe und bei Bedarf auch einen Kontakt zu auf IT-Security und Cyberkriminalität spezialisierte Unternehmen der UBIT Experts Group IT-Security in unmittelbarer Nähe zum betroffenen Betrieb.

Die Cybersecurity-Hotline ist seit 01. Juli 2017 in Betrieb. Im Jahr 2020 wurden 320 Anrufe aus Wien registriert.

Für den Herbst 2021 ist ein breites Servicepaket zum Thema Cybersecurity in Vorbereitung – u.a. auch Webseminare zu Cybercrime.

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