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WienTourismus

Neustart-Prämie des Flughafen Wiens begrüßt

Um Luftfahrt und heimischen Tourismus anzukurbeln, reduziert der Flughafen Wien Entgelte für Airlines und schafft Anreize, wieder mehr Sitzplatzkapazitäten anzubieten. „Nach zwei Monaten des Totalausfalls kommt der stark vom internationalen Flugverkehr abhängige Städtetourismus in Wien nur langsam in Gang. Ich danke dem Flughafen für die Reaktivierungsmaßnahmen, die auch der Wiener Visitor Economy zugutekommen“, erklärt Tourismusdirektor Norbert Kettner.

Wie bereits im April verzeichneten Wiens Tourismusbetriebe auch im Mai 2020 ein dramatisches Minus: Die Mai-Nächtigungen gingen um 97,5 % auf 39.000 zurück, die Ankünfte um 98,1 % auf 14.000. Von Jänner bis Mai wurden 2.603.000 Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 59,3 % entspricht. Auch zahlreiche Fluglinien sind von der COVID-19-Krise schwer und zum Teil existentiell getroffen, das Passagieraufkommen am Flughafen Wien ist in den vergangenen Monaten massiv zurückgegangen und das bekommt Wiens Visitor Economy stark zu spüren.

„Die Hälfte aller Wien-Reisenden kommt auf dem Luftweg, bei Kongressgästen sind es sogar drei Viertel. Das zeigt, wie stark der Erfolg unserer Tourismuswirtschaft, zugleich auch des gesamten Wirtschaftsstandorts von der Erreichbarkeit per Flugzeug abhängig ist“, begrüßt Kettner die aktuellen Maßnahmen des Flughafens Wien. 

Erreichbarkeit als Lebensader 

Über 80 % der Wiener Nächtigungen kommen aus dem Ausland. In den vergangenen zehn Jahren (2010-2019) betrug das Nächtigungswachstum aus Europa 53 %, jenes aus Fernmärkten mit 122 % mehr als das Doppelte.

„Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen steht der Städtetourismus in Wien vor einer enormen Herausforderung, die mehr einem Marathon denn einem Sprint gleicht. Die jüngsten Grenzöffnungen lassen Zuversicht in der Branche aufkommen, wenngleich 2020 für Wiens Visitor Economy nicht zu retten sein wird. Zusammen mit unserem strategischen Partner, dem Flughafen Wien, setzen wir alles daran, Wiens Tourismus bestmöglich aus der Krise zu begleiten“, so Kettner.

Ergänzend zum in Wiens Visitor Economy Strategie 2025 festgeschriebenen „Smart Air Service Development“, das den Fokus auf die Entwicklung von Langstreckenverbindungen und Zusammenarbeit mit so genannten „Legacy Carriern“ legt, die mit ihrem starken Netzwerk den Flugverkehrsstandort Wien stärken, setzt der WienTourismus auch auf Kooperation mit der Bahn. Unter dem Titel „Rail Service Development“ soll der Anteil jener Reisenden, die per Zug nach Wien kommen, erhöht, und der Anteil jener, die mit dem Auto anreisen, verringert werden. Zugleich soll Wien als Night Jet Hub positioniert werden.

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