Wien

Tourismus noch weit von 2019 entfernt

Wiens Tourismus ist noch weit von den "Normalwerten" vor Beginn der Coronapandemie entfernt. Im vergangenen Juni wurden rund 347.000 Nächtigungen registriert. Das ist gerade einmal ein Fünftel der Nächtigungen aus dem Juni 2019.

Lediglich zum ebenfalls stark betroffenen Vorjahr ergibt sich rechnerisch ein Plus von 84 %. Im Gesamtjahr 2021 wurden bisher 800.000 Übernachtungen in den Wiener Hotels registriert. Das ist ein Minus von 71 % zu 2020, da voriges Jahr der Jänner und Februar noch ohne Einschränkungen verlaufen sind. Diese Bilanz stützt sich auf das Aufkommen aus Österreich und Deutschland. Mit 379.000 (-38%) bzw. 157.000 (- 68 %) kam der Löwenanteil des Nächtigungsaufkommens der ersten sechs Jahresmonate aus diesen beiden Märkten. Rumänien (22.000, - 64 %), Polen (19.000, - 55 %), Italien (16.000, - 88 %), die Schweiz (15.000, - 76 %), die USA (14.000, -86 %), Ungarn (13.000, - 61 %), Tschechien (12.000, 58 %) sowie Frankreich (11.000, - 87 %) zählen außerdem zu den zehn aufkommensstärksten Herkunftsmärkten des ersten Halbjahres. Der eben ausgewertete Juni trug mit insgesamt 347.000 Nächtigungen zu diesem Ergebnis bei.

Entsprechend unerfreulich stellen sich die Erlöse dar: 34,7 Mio. Euro an Netto-Nächtigungsumsatz wurden von Jänner bis Mai 2021 erzielt. Das ist ein Rückgang von 74 % zum Vergleichszeitraum 2020. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im Juni 19,8 % (6/2020: 13,7 %), jene der Zimmer rund 26 % (6/2020: rund 18 %). Im Zeitraum Jänner bis Juni lag die Bettenauslastung bei 9,7 % (1-6/2020: 29,2 %), die Zimmerauslastung bei rund 13 % (1-6/2020: rund 38 %). Insgesamt wurden in Wien im Juni 2021 rund 48.600 Hotelbetten angeboten, das waren um rund 8.600 Betten (21,5 %) mehr als im Juni des Vorjahres.

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