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Wien

Stadt vergibt eigenes "Safe Stay"-Siegel für Hotels

Nach dem Totaleinbruch des Städtetourismus durch die Coronavirus-Pandemie versucht Wien nun seine Hotels mit einem eigenen Qualitätssiegel für sicheres Reisen bei der Rückgewinnung von Gästen zu unterstützen. Erfüllen Beherbergungsbetriebe gewisse Schutzvorgaben, dürfen sie sich als "Safe Stay"-Betrieb kennzeichnen, wie am Donnerstag in einer Aussendung mitgeteilt wurde.

Entwickelt wurde das Sicherheitssiegel, das teilnehmende Hotels im Eingangsbereich anbringen können, von der Wiener Wirtschaftskammer und dem Wien-Tourismus. Um dieses zu erhalten, müssen vorgegebene Maßnahmen in sechs Bereichen gesetzt werden. Das geht von Fiebermessungen für das Personal bei Dienstbeginn und einen eigenen Covid-19-Beauftragten über zusätzliche Reinigungs- und Desinfektionsschritte bis zu speziellen Vorkehrungen zum Einhalten des Mindestabstands und der Digitalisierung von Aushängen und Menükarten. Überprüft wird die Einhaltung der Auflagen von Kammer und Wien-Tourismus.

Aktuell betrage die Buchungslage in den Hauptstadt-Betrieben rund 20 %, wurde Hotellerie-Fachgruppenobmann Dominic Schmid in der Aussendung zitiert: "Mit den freiwilligen Extra-Checks für Hotel, Zimmer und die Mitarbeiter selbst, die weit über die gesetzlich vorgeschriebenen Hygienebestimmungen hinaus gehen, schaffen die Wiener Hotels die Basis für das Vertrauen ihrer Gäste. Mit dem neuen Siegel können sie das auch sichtbar machen und nach außen tragen." Es müsse jede Chance genutzt werden, um potenzielle Wien-Besucher in Zeiten wie diesen tatsächlich wieder in die Stadt zu bringen, ergänzte Markus Grießler, Chef der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft.

Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner wies darauf hin, dass die Bundeshauptstadt auch an der internationalen "Safe Travels"-Marke, die infolge von Corona vom World Travel & Tourism Council mit Sitz in London entwickelt wurde, teilnimmt. Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) betonte, dass durch derlei Maßnahmen Gästen vermittelt werde, "dass wir in der Prävention weitreichende Schritte setzen, aber auch, dass sie im Krankheitsfall in einer funktionierenden Metropole wie Wien bestens aufgehoben sind."

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