Wien

Hotellerie weiter mit geringer Auslastung

Die Hotels in Wien waren auch im vergangenen April nur rudimentär ausgelastet. 76.000 Nächtigungen wurden verzeichnet. Stellt man einen Jahresvergleich an, ergibt sich sogar ein Plus von 163,4 %, da der April 2020 bereits in die Pandemiezeit fiel. Im Vergleich zu den Jahren davor ist das Minus jedoch groß.

Zieht man den vor Corona gemessenen Bestwert aus dem April 2019 heran, wurden heuer in diesem Monat gerade fünf Prozent der damaligen Nächtigungen (1,6 Mio.) erreicht. Der Jänner bis April brachte bisher insgesamt 294.000 Übernachtungen. Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe von Jänner bis März (April liegt noch nicht vor, Anm.) betrugen 18,7 Mio. Euro. Das ist ein Rückgang von 84,9 % zum Vorjahr.

Im April war neuerlich Österreich mit 39.000 Nächtigungen stärkster Herkunftsmarkt. Deutschland war mit rund 10.000 Nächtigungen zweitstärkste Nation sowie der einzige internationale Markt, der laut Wien-Tourismus einen fünfstelligen Wert verzeichnen konnte. Polen, Italien, die USA, die Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Russland und Spanien komplettieren die Top-Ten-Liste, brachten im April in Summe aber gerade mal so viel Übernachtungen wie Deutschland.

Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im April 5,9 %, jene der Zimmer rund acht Prozent. Insgesamt wurden in Wien im Vormonat rund 33.000 Hotelbetten angeboten - immerhin rund doppelt so viel wie im April 2020.

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