WESTbahn & ÖBB

Kein gemeinsamer Stundentakt mehr

Trotz hoher Infektionszahlen und einer Verzögerung bei der Impfstrategie stehen für die voraussichtlich steigende Zahl von Pendlern sowie Schülern mit der Lockerung des Lockdowns weniger Züge zur Verfügung. Wie WESTbahn und ÖBB informieren, wird auf dem Streckenabschnitt zwischen Wien und Salzburg kein gemeinsamer Stundentakt der beiden Unternehmen mehr angeboten. 

Grund dafür sei die geringe Auslastung sowie die mit 08. Februar 2021 ablaufende Notvergabe der Regierung, die die Unternehmen in der Pandemie verpflichtet hat, den Bahnverkehr aufrecht zu erhalten. Dennoch sei mit der Öffnung des Handels mit 08. Februar und der Wiederaufnahme des Schulbetriebes nach den Semesterferien mit einer steigenden Nachfrage in den Taktzügen der Weststrecke zu rechnen. 

Mit dem Ablaufen der Notvergabe wird die ÖBB nur mehr rund die Hälfte des derzeitigen Angebotes anbieten und auch die WESTbahn sieht sich gezwungen, weniger Strecken aufrecht zu erhalten. Die derzeitige Auslastung bei den ÖBB beträgt 30 %. Die WESTbahn sehe in dem geringeren Angebot ein deutlich größeres Gesundheitsrisiko und hofft auf eine Verlängerung der Notvergabe. 

Und auch Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) fordert Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) auf, die Notvergabe zu verlängern. Laut Gewessler brauche es die Zustimmung des Finanzministeriums. Der zuständige Minister, Gernot Blümel, spielt den Ball dagegen wieder zurück. Er sieht die Zuständigkeit beim Verkehrsministerium.

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