Wavebionix®

Im Kampf gegen Lockdowns und Pandemie

Seit der Corona-Pandemie wird dem Faktor gesunde Luft vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt. Mit Wavebionix® hat das familiengeführte Unternehmen Kappa Filter Systems mit Sitz in Steyr-Gleink in Oberösterreich den ersten Lüftungsfilter „Made in Austria“ auf den Markt gebracht, der sensationelle Ergebnisse bei der Virenabscheideeffizienz bringt. 

Täglich atmen wir bis zu 15 kg Luft und das am besten ohne Feinstaub, Aerosole, Nebel, Gas oder schlechte Gerüche. Mit der Corona-Pandemie hat sich nun die Aufmerksamkeit auf die Verbreitung des COVID-19 Virus in der Luft verlagert und auf die Frage, was wir denn so täglich alles einatmen. Frische, saubere Luft ist dabei natürlich das Ideal, dem sich auch das familiengeführte Unternehmen Kappa Filter Systems verschrieben hat. 2019 brachten sie dahingehend mit Wavebionix® den ersten Lüftungsfilter „Made in Austria“ auf den Markt. Geprüft in drei Durchgängen mit aktiven Viren, bescheinigt das unabhängige Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) im Dezember 2020 dem innovativen Filtersystem ein beeindruckendes Ergebnis von 97,2% Virenabscheideeffizienz. Der Lüftungsfilter kann dabei bequem in bestehende Lüftungsanlagen unkompliziert eingebaut werden.

Gesunde Luft in Innenräumen

Bereits 2019 begann man sich Gedanken über gesunde Luft in Innenräumen zu machen.

„Die Außenluft ist ja seit Jahren Thema; man denke an Umweltverschmutzung, Feinstaub, CO2 etc.“, weiß Christina Schickmair, MA, Produktmanagement Verantwortliche bei Kappa. „Wir bei Kappa kommen aus der Aerosolforschung und beschäftigen uns seit Jahren mit sauberer Luft für die Industrie. 2019 haben wir begonnen, uns mit Luft in Innenräumen, die nicht nur sauber, sondern gesund ist, zu beschäftigen.“

Das Ergebnis dieser Überlegungen war bereits 2019 die Entwicklung eines völlig neuen Filterelements, das nicht nur gängige Partikel wie Feinstaub, sondern auch Viren und Bakterien aus der Luft von Büros, Gaststätten und Fabriken filtern soll. 2020 war das Unternehmen plötzlich mitten im Geschehen der Corona-Pandemie und unterzog sich der unabhängigen Prüfung des Österreichischen Forschungsinstituts für Chemie und Technik (OFI in Wien). Mit dem Ergebnis hebt sich das Unternehmen deutlich von seinen Mitbewerbern ab, denn: bislang wurden Filterelemente, wie z.B. Lüftungsfilter, HEPA-Filter und FFP2 Masken, nur auf Staub- oder Aerosolabscheidung getestet. Eine Prüfung der Virenabscheideeffizienz ist neu, dafür gibt es noch kein Standardprüfverfahren. Mit einer Virenabscheideeffizienz von 97,2 % beeindruckt das Ergebnis mit großer Eindeutigkeit. 

Das Besondere am Wavebionix® sind sein geringer Druckverlust und sein hohes Speichervolumen. Das System besteht aus zehn mehrlagigen Filtertaschen mit einer Filterleistung von 3500 m³ Luft pro Stunde. Seine Virenschutzmembrane ist so mit dem synthetischen Trägermaterial verwoben, dass sich die Oberfläche um ein Vielfaches vergrößert. Dadurch wird die Durchströmung der Luft verlangsamt, ihre Verweildauer länger und die Möglichkeiten zur Bindung der Viren und Aerosole an der Membrane erhöht sich. Ausgebreitet könnte man aus einem Wavebionix®-Filtersystem rund 400 Schutzmasken herstellen. 

Der Virenfilter kann unkompliziert in gängige Lüftungsanlagen eingebaut werden. Zum Einsatz kommt Wavebionix® in Büros, Aufenthaltsräumen, Gewerbebetrieben, Bankfilialen, Öffentlichen Einrichtungen – wie Gemeindesälen, Standesämtern, Gastrobetrieben, Kulturstätten, Fitnesseinrichtungen im Handel und natürlich in Hotels u.v.m. 

Derzeit setzen bereits die Stadt Leonding (Test- und Impfzentrum), die Hypolandesbank Oberösterreich (Zentrale Linz), die Stadt Steyr (Stadtsaal, Teststraße) sowie die NÖ Landwirtschaftskammer (Verwaltungsgebäude St. Pölten) den Wavebionix® ein.

„Frauen-Power“ für gesundere Luft

Erfolgreich federführend hinter dem Projekt stehen Christina Schickmair MA, hauptberuflich HR Managerin, von Beginn 2019 am Projekt „Gesunde Luft“ bei Kappa Filter Systems mitwirkend und DI Bernadette Führer, Biotechnikerin und angewandte Forscherin im unabhängigen Österreichischen Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI in Wien) für den Bereich Filteranalyse und Lufthygiene. 

Christina Schickmair zeigt auf: „Wir wussten, dass Krankheitserreger immer relevanter werden für die Raumluftqualität und dem Schutz der MitarbeiterInnen und KundInnen. Im Gegensatz zur Luft im Freien gibt es bis dato für Innenräume wenig gesetzlich geregelte Rahmenbedingungen. Das Risiko der Virenverbreitung durch unzureichende Filtration ist enorm, kann aber mit präzisen und technisch ausgereiften Anlagen zu fast 100% verhindert werden.

Uns war klar, dass wir mit Wavebionix® ganz weit vorn lagen. Wir wollten jedoch explizit beweisen, wieviel Prozent der Viren herausgefiltert werden. Und nicht wie andere sagen ‚unser Filter hält 99 % der Partikel zurück‘. Denn genau das passierte bisher“, definiert Schickmair. „Standardmäßig wird EU-weit nur auf Stäube oder Aerosole getestet, bei Virentestungen trennt sich die Spreu vom Weizen.“

Aus Objektivitätsgründen begab sich Kappa in ganz Europa auf die Suche nach einem Prüfinstitut, das mit aktiven Viren testen durfte und damit die Kompetenz der Erfindung zertifizieren konnte. Fündig wurde man hierzulande, nämlich beim Österreichischen Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) in Wien. 

Die 28jährige Biotechnologin, Bernadette Führer, ist seit 2017 am OFI und hier auf die Bereiche Filteranalyse und Lufthygiene spezialisiert: „Die Chancen, die Raumlüftungsanlagen in der Bekämpfung der Pandemie bieten, werden derzeit noch nicht ausreichend wahrgenommen.

Im Gegensatz zu anderen Prüfinstituten, können wir am OFI nicht nur messen, wie groß Partikel sind, die durch Filter durchgehen, sondern auch ob diese infektiös wirken. Damit haben wir die Möglichkeit festzustellen, ob und in welchem Umfang ein Filtermedium Viren tatsächlich abscheidet. Diese Methode kam auch beim Test des Wavebionix® zum Einsatz und hat gezeigt, dass er 97,2% aktiver Viren zurückhält.“  

Kappa Filter Systems entwickelt seit 1993 in Steyr-Gleink (OÖ) erfolgreich Systeme und Anlagen zur industriellen Luftreinhaltung und Energierückgewinnung. Das innovative Industrieunternehmen wuchs seit Gründung 1993 beständig auf 110 Mitarbeiter. Kappa ist eingebettet in die familiengeführte Unternehmensgruppe HAINZL/Kappa/Aquasys mit insgesamt 800 Beschäftigten, verfügt über Fertigungsstandorte beim Miteigentümer HAINZL in Linz und Vertriebsniederlassungen in Düsseldorf und Dresden.  Der oberösterreichische Familienbetrieb gilt zu Recht als heimisches Paradeunternehmen mit hoher Wertschöpfung in Österreich.

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