Urlaub

Mietautos als Preistreiber

Das Mietauto kann heuer den Urlaub richtig teuer machen. Durchschnittlich sind um 45 % mehr zu bezahlen als im Vorjahr.

Konsumentenschützer:innen der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich verglichen die Preise von sechs Mietwagenfirmen an 18 beliebten Urlaubszielen – griechische Inseln, Zypern, Spanien, Sardinien, Sizilien, Portugal, Frankreich und Kroatien – für die erste Augustwoche. Gesucht wurde die günstigste verfügbare Autokategorie inklusive aller Steuern, unlimitierter Kilometer, sowie Vollkasko- und Diebstahlversicherung und Navigationssystem.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise um durchschnittlich 45 %, in Malaga und Madeira verdoppelten sich die Kosten sogar, während sie auf Korsika, Gran Canaria und Sardinien gleich blieben. Am günstigsten war es dennoch in Zypern um 310 Euro, am teuersten in Sardinien um 1.197 Euro. Die Preisunterschiede zwischen den Anbietern sind teilweise enorm: 358 Euro lagen in Palermo zwischen dem günstigsten (760 Euro) und teuersten (1.117,85 Euro) Angebot. Prozentuell war die Differenz mit 65 % auf Korsika am höchsten.

Die Konsumentenschützer:innen raten daher, unbedingt auf den Selbstbehalt zu achten. Dieser liegt bei den Angeboten zwischen Null und 2.086 Euro, die im Falle eines Versicherungsschadens vom Mieter zu bezahlen sind, und beeinflusst natürlich die Kosten. Der Aufschlag ist jedoch oft gering. So kostet ein Kia Picanto auf Zypern für eine Woche bei einem Anbieter 327 Euro mit 500 Euro Selbstbehalt und 357 Euro ohne.

Weiters sollte man den Mietvertrag durchlesen und kontrollieren, ob alle wichtigen Punkte enthalten sind: Versicherungssumme, Vollkasko- und Diebstahlversicherung, mit oder ohne Selbstbehalt, Tankregelung, zusätzlicher Fahrer, Mindestalter der Fahrer, Verhalten im Schadensfall. Es sei ratsam, bei der Übernahme das Auto ausgiebig zu besichtigen und alle bestehenden Schäden vom Vermieter festhalten zu lassen und zu fotografieren, so die AK. Dasselbe gilt bei der Rückgabe.

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