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UNWTO

Tourismus steht ganz oben auf Agenda

Der Generalsekretär der Welttourismusorganisation (UNWTO), Zurab Pololikashvili, hat eine hochrangige Delegation zu einer Reihe von Treffen nach Brüssel entsandt, um sicherzustellen, dass der Tourismus weiterhin ganz oben auf der politischen Agenda der europäischen Institutionen steht.

Der Generalsekretär hat eng mit den europäischen Staats- und Regierungschefs zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass der Tourismussektor die politische und finanzielle Unterstützung erhält, die zum Schutz der Lebensgrundlagen und zur Sicherung der Unternehmen erforderlich ist. Während seines Besuchs in Brüssel koordinierte Pololikashvili ein Paket von Reaktionsmaßnahmen, die eine Rückkehr des Tourismus ermöglichen und die Erholung der EU-Wirtschaft vorantreiben. Er forderte die Staats- und Regierungschefs der europäischen Institutionen auf, diese Pläne zu realisieren.

Gleichzeitig betonte die UNWTO-Führung, wie wichtig es sei, den Inlandstourismus zu unterstützen, stärker zu positionieren und auszubauen. Schließlich steckt in diesem Sektor ein immenses Potenzial für die Erholung und Entwicklung ländlicher Gemeinden. 

Der Tourismus ist eine zentrale Säule der europäischen Wirtschaft, ein führender Arbeitgeber und eine Chance für viele Millionen Menschen auf dem gesamten Kontinent. Die Lockerung von Reisebeschränkungen sei Thema der nächsten Sitzung des Europäischen Rates.

Koordination fördern

Die UNWTO fordert die Regierungen auf, einseitiges Handeln und das Schließen von Grenzen zu vermeiden. Es ist wichtig, dass der Schwerpunkt von der Begrenzung des Reiseverkehrs auf die Gewährleistung eines sicheren Reisens verlagert wird, indem Maßnahmen wie allgemein zugängliche, schnelle Tests bei der Abreise eingeführt werden. Solche Maßnahmen werden die Gesundheit von Reisenden sowie von Tourismus- und reisebezogenen Arbeitnehmern schützen und gleichzeitig das Vertrauen fördern und stärken.

Der Tourismus trägt 10 % zum gesamten BIP der Europäischen Union bei und unterstützt mehr als 2,4 Millionen Unternehmen. Der geschätzte Umsatzverlust in diesem Jahr für Hotels und Restaurants, Reiseveranstalter, Fernverkehrszüge sowie für Kreuzfahrten und Fluggesellschaften liegt zwischen 85 % und 90 %. Infolge dieser Pandemie können 6 Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.

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