Tunesien

Nachhaltigkeit stellt Image auf den Kopf

Die "junge" Destination Dahar stellt das bisherige Tunesien-Image auf den Kopf. Viel Nachhaltigkeit, Geotourismus und Wandertourismus statt üppige Buffets und Hotelurlaub. 

Wenn nachhaltiger Tourismus auch die nachhaltige Wirkung der Erlebnisse beinhalten soll, dann trumpft das nordafrikanische Ziel. Nicht umsonst ist die Destination Anfang Oktober 2021 unter die 100 besten Reiseziele für nachhaltigen Tourismus von der internationalen Non-Profit Organisation Green Destinations gewählt worden. Dahar überzeugte mit der Wiederbelebung der authentisch ländlichen Region durch ein nachhaltiges Tourismusmodell sowie durch die Aufwertung und Schutz der lokalen Amazigh-Kultur, der Berber in Nordafrika. 

Mit regionalen Spezialitäten aus der Berberküche, selbstgebrauten Tees aus Rosmarin, Thymian und Schwarzteeblättern sowie einem Animationsprogramm von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang mit Flusswanderung, Kräuterkunde und Geologie von fachkundigen Guides ging es im November 2021 mit den ersten Reisejournalisten in den Süden Tunesiens – PCR-Test, "green pass" und Wanderschuhe selbstverständlich im Gepäck. 

Über lockeres Gestein hinweg entdeckt man das Hinterland Tunesiens. Gigantische Kalksteinplatten, auf denen ein Tataouinea Hannibalis (Anm.: ein pflanzenfressender Dinosaurier) einen gut vierzig Zentimeter großen Fußabdruck hinterlassen hat, säumen den Weg und lassen sogleich staunen. Mit ein wenig Glück findet man in der Gegend auch fossilisierte Steine, Muscheln und Meerestiere aus dem Paläozoikum. Im "Jurassic Park" Tunesiens lässt es sich hervorragend in einer der kleinen Bilderbuchoasen picknicken, bevor es steil bergauf zum Ksar Mrabtine geht, einer bienenwabenähnlichen Festungsanlage, bestehend aus hunderten Ghorfas, in denen Nomadenvölker seit dem frühen Mittelalter Getreide und Werkzeuge lagerten. Statt Kaffee und Kuchen gibt es hiert Fradenbrot mit Bio-Honig und Pfefferminztee im Innenhof des Ksar. Die Gastfreundschaft der Berberfamilien und die originelle Architektur sind aber die eigentlichen Attraktionen dieser Gegend – kaum sichtbar aus der Entfernung, in einer Landschaft, in der das Baumaterial dem der natürlichen Umgebung gleicht. Nur die Silhouette des Ksar zeichnet sich gegen den Abendhimmel ab, während sich die untergehende Sonne über der kahlen Berglandschaft in Szene setzt und jeden „Sundowner“ im Beach Club verblassen lässt.

Mit ein wenig Regen "aus Österreich" erinnert die Landschaft im Frühling mit einem grünen Teppich aus Getreide und Kräutern an den Besuch. 

Mehr Infos unter www.destinationdahar.com
Ein spannender Reisebericht folgt in Kürze auf traveller-online.at!

Informationen zur Einreise

Für die touristische Einreise ist eine vollständige Impfung, ein negativer PCR-Test (nicht älter als 48 h) sowie eine Registrierung unter app.e7mi.tn/travelers/add notwendig (Kinder ab 6 Jahren). Nach der Einreise ist ein Schnelltest durchzuführen. Seit 13. Jänner 2022 gilt eine landesweite nächtliche Ausgangssperre zwischen 22:00-05:00 Uhr. Versammlungen werden sowohl in offenen als auch in geschlossenen Räumen abgesagt oder verschoben. Es gilt das Tragen eines Mundnasenschutzes in öffentlichen Bereichen. 

In Tunesien ist zudem seit 22. Dezember 2021 die Vorlage eines Gesundheitspasses (Impfpass) notwendig, um Zugang zu öffentlichen und privaten Einrichtungen, Hotels, Restaurants, Cafés usw. zu erhalten. Die Maßnahme gilt für alle Einwohner wie Besucher des Landes. Im Ausland ausgestellte Gesundheitspässe werden anerkannt und zugelassen. 

Tunisair & Charterprogramme im Sommer 2022

Der internationale Flugverkehr mit Tunesien ist wieder aufrecht. Die Flüge werden laufend der Nachfrage angepasst und erfolgen nicht regelmäßig. Infos zu Flügen von Tunisair ab Tunis nach Wien finden Interessierte unter www.tunisair.com. Im Charterprogramm werden voraussichtlich ab 04. Juni 2022 zwei wöchentliche Flüge ab Wien angeboten, jeweils am Samstag ab Wien nach Monastir bzw. ab Wien nach Djerba. 

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