TUI Österreich

"Der Sommer 2022 wird ein Sommer wie damals"

„Die Buchungskurve geht weiterhin nach oben“, so der Ausblick von TUI Österreich Geschäftsführer, Gottfried Math, für den Sommer 2022. TUI Österreich erwarte dahingehend eine gute Sommersaison, trotz aktuell schwierigen Zeiten.

Für den Sommer hält der positive Buchungstrend weiter an. Dennoch: „Es ist nicht leicht, in dieser Zeit unbeschwert an den Urlaub zu denken. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine war nicht zu erwarten und ist sehr bedrückend für uns alle. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine und denjenigen, die sich gerade auf der Flucht befinden.“ Im Rahmen der TUI Care Foundation wurden bereits erste Hilfsmaßnahmen in Form von Gratis-Flügen für mehr als 100 ukrainische Urlauber aus den Zieldestinationen nach Österreich, Deutschland oder Polen durchgeführt. In Kooperation mit UNICEF steuerten auch die Mitarbeiter bei der Aktion „Helping Hands for the Ukraine“ bereits tatkräftig mit, wodurch ein Spendenvolumen von 260.000 Euro gesammelt werden konnte. Der Konzern verdoppelte dabei jeden gespendeten Euro der Mitarbeiter.

Willkommene Abwechslung

Auswirkungen auf das Buchungsverhalten hat die aktuell angespannte Situation jedoch nicht. „Wir bieten eine willkommene Abwechslung und unsere Umfragen haben gezeigt: viele Leute wollen wieder Reisen. Es bleibt daher abzuwarten, wie die aktuelle Lage das Reiseverhalten verändern wird,“ überlegt Math. Der Februar war damit der stärkste Buchungsmonat bisher und übertraf teils sogar das Niveau von 2019. Besonders die Nachfrage für Destinationen rund um das Mittelmeer sind so hoch wie vor der Pandemie. Lockerungen in allen Zielgebieten lassen den Trend weiter anhalten.

Somit zieht TUI den Saisonstart etwas vor und legt bereits für Ostern Zusatzkapazitäten auf. Am Palmwochenende geht es nach Kreta, Antalya und Rhodos und zu Ostern hat TUI Sonderflüge nach Teneriffa und Gran Canaria aufgelegt. Außerdem gibt es Zusatzkapazitäten am 09. April von Wien nach Hurghada – dieser ist bereits der dritte Sonderflieger, der aufgrund der großen Nachfrage aufgelegt wird. Nicht überraschend liegt Hurghada demnach zu Ostern im Mittelstrecken-Ranking auf Platz Eins vor Mallorca, den Kanaren, Antalya und Zypern. Auf der Fernstrecke sind besonders Dubai, die Malediven, Mexiko, Punta Cana sowie New York beliebt.

Für die klassischen Sommermonate Juli und August verzeichnet TUI ein Comeback der Frühbucher, v.a. der Familien, die sich mit der Kinderfestpreisaktion bis Ende Februar bereits die besten Plätze sichern konnten. Hier konnten die Aktions-Hotels ein Buchungsplus von 12 Prozent erreichen.

„Besonders erfreulich ist, dass die Familien wieder verstärkt Urlaub buchen und sich bereits die besten Plätze und Angebote in den Sommerferien gesichert haben. Wir sehen gute Eingänge bei Familienhotels unserer eigenen Marken wie TUI Magic Life, Robinson oder TUI Blue“, sagt David Szabo, Head of Operations TUI Österreich.

Der Sommer 2022 ist zurück auf Vor-Krisen-Niveau

„Es geht in die richtige Richtung“ ist das Stichwort Gottfried Maths für den Ausblick auf den Sommer 2022, für den TUI wieder das komplette Angebot im Programm hat. So sind alle rund 80.000 Angebot weltweit wieder buchbar und die Destinationen bereit für Urlauber. In Griechenland als allt-time-favourite sind besonders Kreta und Rhodos in voller Stärke zurück, dank hervorragendem Corona-Management. Viele Hotelmarken legten einen guten Start hin und Rhodos und Kos konnten aufgrund der Kinderfestpreisaktion deutliche Buchungszuwächse verzeichnen. Die positive Entwicklung der Nischenprodukte Karpathos und Zakynthos setzt sich weiter fort und die beiden Trend-Destinationen werden diesen Sommer ab den vier österreichischen Flughäfen Graz, Salzburg, Linz und Wien bedient. Neu geht es mit Austrian Airlines nach Volos und Samos, während Mykonos, Preveza und Skiathos bereits letztes Jahr aufgelegt wurden.

Die Türkei legt als Ergänzung zum Griechenland- und Spanienangebot deutlich zu und bietet für jeden Preistyp etwas Passendes. Mit dem 2021 eröffneten TUI Magic Life Belek möchte man dieses Jahr nun richtig durchstarten. Sechsmal täglich wird Antalya ab Wien bedient.

Die Balearen werden viermal täglich im Schulterschluss mit Austrian Airlines angeflogen.

Ägypten erweist sich als starke Destination für Familien mit guten Vorausbuchungen, die nicht nur kurzfristig getätigt werden.

Auf Zypern verzeichnet der neue ROBINSON Club Cyprus die aktuell stärkste Buchungsnachfrage.

Eigenanreise weiterhin beliebt

Bei den Eigenanreisezielen stehen Italien und Istrien hoch im Kurs. Laut aktuellen Umfragen planen 52 % der TUI-Gäste diesen Sommer einen Urlaub mit dem Auto. Viele Hotels, wie z.B. die Valamar-Häuser, sind gut gebucht, bei den Preisen wird mit einer laufenden Erhöhung gerechnet. Besonders Regionen wie der Gardasee sind bereits gut gefüllt. Neues gibt es mit dem 4* TUI Kids Club Ambassador in Venetien mit privatem Strandbereich in Porto Santa Margherita.

Für Österreich gibt es noch Potential für einen kurzfristigen Osterurlaub.

Nachholeffekt für USA

Auf der Fernstrecke bleibt die USA weiterhin das Top-Ziel bei den Buchungen mit großer Nachfrage. TUI bietet hier eine breite Produktpalette an Hotels sowie Mietwagenrundreisen an und wird dahingehend die Kommunikation zu diesen Angeboten weiter verstärken.

Bei den Mietwagenreisen generell lohnt es sich, schnell zu sein, denn aufgrund geringerer Kapazitäten durch gekündigte Leasingverträge während Corona, könne die Nachfrage schnell das Angebot übersteigen.

Sehnsuchtsziele legen zu

Sehnsuchtsziele in der Ferne wie die Malediven, Mauritius, Dominikanische Republik und Mexiko legen deutlich zu – die Malediven laufen im Sommer in Richtung Allzeithoch. Neu zur Auswahl steht dort das TUI Blue Olhuveli Romance als erstes Hotel der Marke auf den Malediven und das TUI Blue Sensatori Cap Cana bei Punta Cana. Aufsteiger ist Sansibar, nicht zuletzt wegen dem TUI Blue Bahari Zansibar. Rechtzeitig zum Sommer eröffnet das Riu Jambo mit Fun-for-all Konzept direkt neben dem Riu Palace Zansibar am Nungwi Beach.

Das touristische Charterprogramm wächst somit insgesamt auf 275 Flüge/Woche ab österreichischen Flughäfen inklusive 50 weiteren Verbindungen ab osteuropäischen Flughäfen wie Prag und Budapest sowie München, womit man fast auf dem Niveau von 2019 liegt.

Nachhaltige Urlaubsentscheidung leichtgemacht

Mit einem neuen Label in den Reservierungssystemen sowie auf TUI.at kennzeichnet der Veranstalter nach dem Global Sustainable Tourism Council (GSTC)-Standard zertifizierte Hotels und Betriebe. Rund 2.200 Hotels befinden sich derzeit im Portfolio, Tendenz steigend. Das neue Label soll besonders die Hotels, die sich für den Klimaschutz, soziale Standards und die Menschen vor Ort einsetzen, sichtbar machen und TUI-Gäste animieren, dort zu buchen, sowie weitere Hotels zur Zertifizierung bewegen. An einem Filter für nachhaltige Hotels wird derzeit gearbeitet.

Flexibilität bleibt

Aus Corona-Zeiten definitiv bleiben wird das Flex-Upgrade als fixer Bestandteil im Programm, das ab 49 Euro zu den Pauschalreisen hinzugefügt werden kann. Für Hotel-only Buchungen mit Eigenanreise bleibt die Flex-Rate, die Stornierungen bis 18:00 Uhr am Anreisetag erlaubt.

Höherer Servicelevel als vor Corona

Ebenfalls durch Corona zu schätzen gelernt wurde der persönliche Service vor und während der Reise. Beim diesjährigen „ÖGVS-Branchenmonitor 2022“ erzielte TUI mehrere Auszeichnungen und wurde erneut zum Kundenliebling unter den Reiseveranstaltern gewählt. Zur Sicherung des Titels „Branchen-Champion“ wird die persönliche Präsenz in den Urlaubsländern zum Sommer 2022 maßgeblich erhöht. 250 zusätzliche Reiseleiter (gesamt 700) werden im Einsatz sein und auch die Mitarbeiter im Call Center werden aufgestockt. Dabei setzt TUI auf ein dreistufiges Konzept aus persönlichem und digitalem Service. Neben einem großen Service-Team im Hotel steht Gästen ein Contact-Center zur Verfügung, das rund um die Uhr erreichbar ist. Zudem steht mit der TUI-eigenen App ein digitaler Service zur Verfügung, der Gästen prompt wichtige Informationen liefert.

Zurück zu alten Zeiten

Die persönliche Beratung ist der Hauptgrund für eine Buchung im Reisebüro, so TUI. So bucht der Reisebüro-Kunde längerfristig, hat ein höheres Reisebudget und fügt der Buchung zumeist eine Reiseversicherung hinzu. „Langfristig werden die Reisebüros durch diese aufgekommene Nachfrage nach persönlichem Service von der COVID-Krise profitieren,“ ist Gottfried Math überzeugt.  

Auch für Reisebüros wird der Servicelevel weiter ausgebaut. So bietet das Servicecenter und das neue TUI Newsnet Antworten auf die gängigsten Fragen. Das Außendienstteam erfuhr mit Tamara Wimmer eine Verstärkung zur Betreuung der Agenturen. Und natürlich geht es wieder mit einem umfangreichen Schulungsprogramm in Form von Webinaren, E-Learnings aber auch Live-Veranstaltungen sowie zahlreichen Infotouren in den kommenden Monaten wieder Richtung Normalität.

An einer Vereinfachung der Darstellung der Abrechnungen wird ebenfalls gearbeitet. Hier sollte es im Laufe des Geschäftsjahres Updates geben.  

„Wir wären bereit“

Nicht nur der Veranstalter ist somit bereit, im Sommer wieder voll durchzustarten, die Kunden sind es ebenso. „Wir sehen immer noch einen hohen Nachholbedarf bei Reisen. Die Menschen sehnen sich nach schönen Erlebnissen und nach Reisen“, sagt TUI Österreich-Chef Math. So wollen nach aktuellen Umfrageergebnissen 55 % der Befragten sogar mindestens zweimal in diesem Jahr verreisen, einmal davon mehr als fünf Tage. 50 % gaben an, sich auch etwas Besonderes leisten zu wollen. Der Trend Richtung Langzeitaufenthalte von bis zu elf Nächten setzt sich dabei fort. Insgesamt hätten jedoch noch ca. 75 % der Befragten nicht gebucht. Hier sehe TUI großes Kommunikations- und Kundenpotential. 92 % der Befragten zieht es an den Strand und das Meer, 30 % wollen eine Städtereise machen und 26 % einen Urlaub am See bzw. in den Bergen.

„Wir glauben, der Sommer 2022 wird ein Sommer wie vor der Pandemie. Dementsprechend wollen wir alles daransetzen, unseren Kunden in diesen schwierigen Jahren wieder nach langer Zeit eine unvergessliche Reise zu ermöglichen,“ so Math abschließend.

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