TUI

Kleinere Spitze in Deutschland

Der neue CEO der TUI Deutschland, Stefan Baumert, übernimmt in Personalunion seine bisherige Rolle als Touristikchef mit. Auch im Produktbereich gibt es Veränderungen in der Organisation.

Baumert, der seit 1999 bei der TUI arbeitet und über einen starken Background bei der Erlös- und Risikosteuerung samt den dazugehörigen IT-Systemen verfügt und sich auch in den Zielgebieten gut auskennt, übernimmt als CEO seine bisherige Rolle in Personalunion mit. Das erklärte er in einem Gespräch mit fvw|TravelTalk.

Die Geschäftsführung verkleinert sich somit auf drei Personen, neben ihm Hubert Kluske (Vertrieb und Marketing) und Susanne Gauglitz (Finanzen und Personal). Baumert hat zum 01. Oktober als Chef der TUI Zentraleuropa, zu der neben dem wichtigsten deutschen Quellmarkt auch Österreich, die Schweiz und Polen gehören, die Nachfolge von Marek Andryszak angetreten.

Zusätzlich hat Baumert noch eine europaweite Steuerungsfunktion für das Produkt übernommen. Nachdem vor einigen Jahren der Hoteleinkauf auf eine europäische Ebene gestellt wurde, wird nun auch das Produkt für alle Quellmärkte von europäischen Teams erstellt. Für das östliche Mittelmeer ist übergreifend Patrick Hogrefe verantwortlich, für das westliche Mittelmeer der Brite Mark Hall, für Fernreisen der Niederländer Rob Oostendorp und für Auto-, Städte und Bausteinreisen Nicole Sohnrey.

Wichtige Funktionen bei der TUI Deutschland im Produkt haben zudem Anika Birkholz als Verantwortliche für Produkt und Trading und Olaf Petersenn, der neben dem Flugbereich und TUI 4U auch alle Zusatzleistungen wie TUI Cars & Camper und Versicherungen verantwortet. Das lokale Produktmanagement Sun & Beach, das die Anforderungen an das internationale Team definiert, leitet Steffen Boehnke, der zugleich Chef der Luxusmarke Airtours bleibt.

Stärkere europäische Ausrichtung sinnvoll

Eine stärkere europäische Ausrichtung im Produkt ergebe absolut Sinn, sagt Baumert: "Schon jetzt überschneiden sich die Produkte in den einzelnen Quellmärkten zu etwa 70 %, etwa bei Riu, TUI Blue und wichtigen Hotelpartnern." Trotzdem gebe es kein Einheitsprodukt, denn in den Hotels gebe es unterschiedliche Anforderungen der lokalen Produktmanager an die Zimmerkategorien und auch unterschiedliche Saisonzeiten.

Außerdem machten die restlichen 30 % den Unterschied. So seien zum Beispiel in den Niederlanden Apartments zur Selbstverpflegung populärer als in Deutschland. Dass er all die neuen Aufgaben schultern kann, ist Baumert überzeugt: "Ich kann mich auf ein erfahrenes Team stützen."

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