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TUI

Hohe Belastungen durch Flugverbot der 737 MAX erwartet

Der Zulauf neuer Kunden infolge der Pleite des britischen Rivalen Thomas Cook hilft dem deutschen Reisekonzern TUI, das Flugverbot der Unglücksmaschine Boeing 737 MAX besser zu verkraften. "Die Buchungszahlen entwickelten sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2020 außerordentlich gut", teilte TUI am Dienstag mit.

In Großbritannien sei der buchungsstärkste Monat in der Unternehmensgeschichte verzeichnet worden. Die starken Buchungen, Kostensenkungen sowie Ausgleichszahlungen von Boeing würden den höheren Aufwand durch das Flugverbot teilweise ausgleichen.

An der Börse waren die Aktien von TUI heiß begehrt. Die Papiere schossen um 10,4 % auf 11,16 Euro nach oben.

Der Vorstand rechnet im Gesamtjahr 2020 mit anhaltenden Belastungen des operativen Ergebnisses durch das Flugverbot der 737 MAX. Die zu erwartenden Kosten für Ersatzflugzeuge bezifferte das Management mit 220 bis 245 Mio. Euro. Für das im September endende Bilanzjahr 2019/20 peilt TUI ein bereinigtes Kernergebnis (Ebit) zwischen 0,85 und 1,05 Mrd. Euro an, nach 0,89 Mrd. Euro im Vorjahr.

Im ersten Quartal verbuchte TUI bei einem Umsatzplus von 7,7 % auf 3,85 Mrd. Euro einen bereinigten operativen Verlust (EBIT) von 78 Mio. Euro, nach einem Minus von 106 Millionen vor Jahresfrist.

Nach zwei Abstürzen von 737-MAX-Maschinen mit zusammen 346 Toten muss das Modell des US-Flugzeugbauers am Boden bleiben. Es ist nicht zu erwarten, dass das Flugzeug bis Mitte 2020 wieder in Betrieb genommen werden kann. Die gesamte Branche ächzt unter den Belastungen. Boeing brockte das Debakel zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren rote Zahlen ein.

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