TUI Group

Ein „Labor“ für nachhaltigen Tourismus 

Die Zukunft des nachhaltigen Tourismus liegt in der südlichen Ägäis – und die größte der Dodekanes-Inseln macht den Anfang.

Auf Rhodos nämlich starten die TUI Group, TUI Care Foundation und die Regierung der südlichen Ägäis unter der Schirmherrschaft von Griechenlands Premierminister, Kyriakos Mitsotakis, das Leuchtturmprojekt „Co-Lab Rhodos“ für die nachhaltige Transformation von Urlaubsgebieten.

Griechenland ist der ewige Bestseller im sommerlichen Beliebtheits-Reiseranking, das zeigte sich auch in der vergangenen „Krisen-Urlaubssaison“, wie TUI Group CEO Fritz Joussen anlässlich der virtuellen Vorstellung des touristischen deutsch-griechischen Gemeinschaftsprojekts „Co-Lab Rhodos“ betonte: „Gesamt gingen im letzten Jahr 5,4 Millionen Gäste mit TUI auf Urlaub, davon wählten alleine 1,5 Millionen Griechenland als Reiseziel und die Perspektive für das noch junge Reisejahr 2022 und die kommende Sommersaison sieht sehr gut aus,“ so der TUI Konzernboss, der heuer mit rd. drei Millionen Griechenland-Urlaubern rechnet. Womit man sogar die 2019er Marke von 2,9 Millionen Gäste toppen könnte.

Dazu wird auch der österreichische Quellmarkt ein ordentliches Scherflein beitragen, denn auch hierzulande zählt Griechenland seit vielen Jahren zu den beliebtesten Sommer-Reisezielen, gerade Rhodos liegt dabei, wie im Sommer 2021 auf Rang 2, stets im Spitzenfeld. Und das wird, wie sich an den Buchungen bereits zeigt, auch im diesjährigen Sommer nicht anders sein. „Die griechischen Inseln sind ein sehr wichtiges Reiseziel, wir freuen uns sehr, unseren Kunden hier durch die Co-Lab Initiative eine Erweiterung im nachhaltigen Segment anbieten zu können,“ betont Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich.

Die ersten Reisenden können heuer übrigens so früh wie nie ins schöne Hellas reisen. Öffnete Griechenland 2021 erste Mitte Mai für den internationalen Tourismus, ist das Land, so Tourismusminister Vassilis Kikilias, heuer „nonstop“ geöffnet. Die ersten Hotels sollen bereits Ende März Gäste empfangen und auch die saisonale Verlängerung weit in den Spätherbst – wie letztes Jahr, als etwa Condor noch im November und Dezember Urlauber auf die südlichen Inseln geflogen hat – wird wohl am Weg zu einer mehr oder weniger ganzjährigen Destination, keine einmalige Aktion gewesen sein. 

Griechenland schlägt ein neues Kapitel auf

Nachhaltigkeit und Langfristigkeit – auf diesen zwei Säulen soll das Leuchtturmprojekt mit Rhodos als erste wirklich nachhaltige griechische Destination stehen, denn, so der griechische Premierminister, Kyriakos Mitsotakis: „Eine unserer wichtigsten Prioritäten in unserer langfristigen Tourismusstrategie ist die Verlängerung der Saison. Und wir glauben, dass viele unserer Reiseziele, darunter auch Rhodos, in der Lage sind, auch außerhalb der Sommermonate Gäste anzuziehen. Griechenland schlägt damit gerade ein neues Kapitel auf und stellt sich, nach Jahren der Krisen, den Herausforderungen der Zukunft. Wichtig ist, dass wir in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen nicht nur von ökologischer, sondern auch von sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit sprechen.“ 

Das Co-Lab soll also als Labor für nachhaltigen Tourismus der Zukunft in all seinen Facetten entsprechend Wirkung erzeugen, sich ständig weiterentwickeln und in den nächsten fünf Jahren Vorbild bzw. Blaupause für andere Destinationen werden. Alle in der Tourismusbranche sind auch eingeladen, am Werden dieser für den Tourismus als Ganzes wichtigen Initiative beizutragen. „In diesem Jahrzehnt der nachhaltigen Transformation soll das Co-Lab zeigen, wie ein ganzheitlicher Ansatz für mehr Nachhaltigkeit funktionieren kann – für die Menschen, die in den Reisezielen leben, für die Reisenden, die Umwelt und für die Unternehmen der Tourismusindustrie,“ bekräftigt Joussen. 

Das Projekt 

Somit lautet auch die Zielsetzung des „Co-Lab Piloten“, Rhodos zu einem internationalen Leuchtturm für die nachhaltige Entwicklung von Urlaubsgebieten zu etablieren. Das Co-Lab wird dazu mit der Tourismusindustrie vor Ort und internationalen Partnern nach konkreten Lösungen suchen, diese auf Rhodos entwickeln und umsetzen. Zudem wird ein Think Tank eingerichtet, der internationale Experten zusammenbringt und die Nachhaltigkeitstransformation des Tourismussektors stärkt und weiterentwickelt. 

„Die Politik der Region Südliche Ägäis folgt einem Grundprinzip: Die Zukunft beginnt heute. Ich glaube, dass diese großartige Allianz mit einem führenden Unternehmen der globalen Tourismusindustrie wie der TUI Group über die Grenzen unserer Zusammenarbeit hinausgeht. Es ist ein Vertrauensbeweis für Rhodos, für die Inseln der Region Südliche Ägäis, aber auch für Griechenland", sagt George Chatzimarkos, Gouverneur der Region Südliche Ägäis. 

Als weltweite Top-Destination bietet Rhodos beste Voraussetzungen, um Innovationen für mehr Nachhaltigkeit im Tourismus zu testen und ihr Zusammenspiel zu verstehen. Alle Komponenten, die einen Urlaub ausmachen - Hotels, Flughäfen, Kreuzfahrten, Transfers und Mobilität, Ausflüge, usw. – sind vorhanden. Somit ist die Komplexität der Herausforderungen auf Rhodos sichtbar.

Kleine Veränderungen, große Wirkung

Das „Co-Lab Rhodos“ markiert den Beginn einer Nachhaltigkeitstransformation, deren Bedeutung weit über Griechenland hinausreicht. Es ist das weltweit erste Projekt, bei dem eine Top-Destination dieser Größe die eigene Transformation zu mehr Nachhaltigkeit so umfassend angeht. Das Co-Lab unterstützt die Nachhaltigkeitsinitiativen der griechischen Regierung, der Region Südliche Ägäis und ist Teil der langfristigen Nachhaltigkeitsagenda der TUI. Urlaubsdestinationen spielen für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele des Tourismus eine entscheidende Rolle, so die Projektpartner, daher sind konkrete erste Schritte zeitnah essentiell. Bereits kleine Veränderungen vor Ort können eine große Wirkung entfalten.

Das Co-Lab Rhodos wird durch ein Team von Nachhaltigkeitsexperten gesteuert, die eng mit den relevanten Bereichen der Inselverwaltung von Rhodos, der Regierung der südlichen Ägäis, dem globalen Nachhaltigkeitsteam der TUI Group sowie den Programmmanagern der TUI Care Foundation zusammenarbeiten. In einem ersten Schritt werden lokale Partnerschaften etabliert, um die Transformationsprojekte vor Ort zu verankern. Gemeinsam werden konkrete Ziele vereinbart. Ein erstes Treffen mit Repräsentanten verschiedener Tourismusunternehmen und Vertreter der führenden griechischen Tourismusverbände fand bereits statt.

„Tourismus hat positive Effekte: bessere Chancen auf Bildung und Arbeit, höhere Umweltstandards, Wohlstandsgewinne. Diese Aspekte wollen wir in dieser neuen Kooperation stärken und weiterentwickeln. Gleichzeitig geht es um die Verringerung von Emissionen und des Verbrauchs natürlicher Ressourcen. Das Co-Lab ist die erste Plattform, die diese Gesamtrechnung für eine bedeutende Destination transparent macht und neue Lösungen testet. Davon profitiert die gesamte Tourismusindustrie,“ so Thomas Ellerbeck, Vorsitzender des Board of Trustees der TUI Care Foundation.

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