TUI

Boeing-Flugverbot beschert Gewinnrückgang

Der deutsche Reisekonzern TUI rechnet wegen der Belastung durch seine mit Startverbot belegten Boeing-Flugzeuge heuer mit einem Gewinnrückgang. Das Unternehmen erwarte einen Einmaleffekt von ungefähr 200 Mio. Euro, teilte TUI mit. TUI hat in seiner 150 Flugzeuge großen Flotte 15 Maschinen des Modells Boeing B737 MAX 8 im Einsatz, die nach zwei Flugzeugabstürzen am Boden bleiben müssen.

Bis Ende Mai 2019 wollte der Reiseanbieter weitere acht in Betrieb nehmen. Jetzt fallen Kosten an für verlängerte und neue Leasingverträge, um die ausfallenden Maschinen zu ersetzen. Das operative Ergebnis für das Gesamtjahr (Ebita) werde gegenüber dem Gewinn 2018 von 1,18 Mrd. Euro um 17 % sinken – vorausgesetzt, Boeing könne ab Mitte Juli wieder fliegen. Sollte das Modell noch länger gesperrt bleiben, erwartet TUI weitere 100 Mio. Euro Kostenerhöhung und einen Gewinnrückgang um 26 %. An der Börse verloren die TUI-Aktien zum Handelsstart mehr zehn Prozent und fielen auf ein Sechs-Jahrestief von 8,01 Euro.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Touristikkalender

Alle Termine der Branche auf einen Klick.

Add to Calendar

Aktuelles E-Paper

Anzeige
Anzeige

Ferien-Messe 2020