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REDbook - Saturn wird's schon richten

Glauben Sie an die Kraft und Macht der Gestirne, an die Sternenkonstellation, die unser aller Leben und Tun angeblich „von oben“ beeinflusst, was uns dann traditionell zur Jahreswende von kundigen Astrologen aber noch mehr phantasievollen Weissagern fürs neue Jahr an schicksalshaften Prophezeiungen vorhergesagt wird?  Keine Sorge, ich bediene heute nicht das Redaktions-Orakel und schiebe schon gar nicht Sonne, Mond und Sternen den Schwarzen Peter für das, was uns in diesem verrückten Jahr aus unserer Umlaufbahn geworfen hat, zu. Obwohl, hätten wir das Horoskop für 2020 nur ein bisserl genauer gelesen …

Man glaubt ja gemeinhin nur was man sieht, was real erklärbar ist und Hand und Fuß hat. Das ist gut und gar nicht verkehrt. Dabei wusste schon Molière, dass man eben nicht alles glauben darf, was man sieht, hört und liest! Ob der französische Komödiendichter bereits damals, im 17. Jahrhundert, die vielen selbsternannten Corona-Virologen und Epidemiologien, die rund 400 Jahre später die Welt mit ihren verrückten Spekulationen und Thesen rund um ein kleines Virus überschwemmen, damit meinte, ist nicht überliefert, könnte aber gut auf die COVID Schwurbler Generation passen. Denn was diesen wirren Geistern alles an Unsinnigkeiten rund um Mr. C, der uns 2020 ziemlich ans Bein gepinkelt hat, einfällt, grenzt an pure und nicht ganz ungefährliche Satire und steht in keinem noch so kleinen Stern am weiten Firmament geschrieben.

Dabei ist das Himmelszelt ein offenes Buch, das seit Jahrtausenden von kundigen Astrologen studiert wird, um die Zusammenhänge zwischen astronomischen Ereignissen bzw. Gestirnkostellationen und irdischen Vorgängen zu deuten. Rücken wir, die sogenannte zivilisierte, realitätsbezogene und kluge Gesellschaft, astronomische Voraussagen gerne ins spekulative Eck und schenken den Sternen, wenn überhaupt, nur romantische Aufmerksamkeit, stellen sich in der Retrospektive dann oft erstaunliche Zusammenhänge heraus. Vielleicht hätten wir also genauer auf das hinhören sollen, was uns „Horoskopologen“ am Jahresende 2019 für 2020 voraussagten. Möglicherweise hätten wir uns dann einiges erspart oder wären zumindest auf das, was uns dann ziemlich unsanft aus unserer Komfortzone warf, einigermaßen vorbereitet gewesen.

Große Umbrüche, Veränderungen und eine Konsolidierung aufgeblähter Strukturen beginnend mit Jänner und dem Höhepunkt im Dezember wurden für das Mondjahr 2020 weisgesagt. Mondjahre sind grundsätzlich unbeständig, veränderlich und vor allem unkontrollierbar und im Zusammenhang mit himmlischen Aspektierungen „a ziemlicher Hund“. Die heißen in 2020 übrigens Pluto und Saturn und bringen – wenn sie sich im Steinbock treffen, wie sie es heuer oder etwa auch 1518 – als die Reformation ihren Höhepunkt erreichte und damit eine neue Epoche einläutete – taten, gerne staatliche Strukturen aus dem Gleichgewicht und Krisen, Kriege und Katastrophen mit sich. Punktlandung für die Astrologie und auch für uns, die wir’s ertragen müssen, würde ich sagen. Denn wirklich stabil stehen wir jetzt „dank“ dieses verflixten Virus in der Welt gerade auch nicht da.

Aber keine Sorge, die Sterne machen das, was sie 2020 „angerichtet“ haben, wieder gut. Saturn mit seinem Freund Wassermann übernehmen 2021 das Kommando und werden uns auf einen kreativen, innovativen und unkonventionellen Weg des Fortschritts, der Innovationen und Modernisierungen führen. Wir müssen ihn nur gehen, gemeinsam. Weil nur in der Gemeinsamkeit die ganze Kraft der Zukunft liegt. Und werfen wir hin und wieder – zur Absicherung - noch den einen oder anderen Blick hinauf zu den Sternen, denn wie heißt es so schön: Die Sterne lügen nicht!

Damit wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes Fest im kleinen Kreis und alles Gute fürs neue Jahr. Saturn wird’s schon richten …

Bleiben Sie gesund

Ihre Brigitte Charwat

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