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REDbook – Goodbye Hausverstand!

Traditionell sind ja die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Es wird wohl noch ein bisserl dauern, bis wir wieder uneingeschränkt über den großen Teich reisen können, warum also nicht mit dem Finger auf der Landkarte und mit den Augen im Gesetzbuch auf Reisen gehen? Beim Durchlesen der Liste der teils unglaublich kuriosen Gesetze der einzelnen Bundesstaaten entkommt mir nicht nur der eine oder andere Lacher sondern ich frage mich auch, ob man sich hier nicht ein paar Anregungen für so manches Coronagesetz geholt hat bzw. noch holen könnte:

So besagt etwa ein Gesetz in Alabama, dass man keine Bartattrappe tragen darf, wenn man in die Kirche geht, könnte dies doch zu unerwünschter Heiterkeit führen. In Alaska wiederum ist es streng untersagt, lebende Elche aus fliegenden Flugzeugen zu stoßen, wohingegen jemand, der in Delaware in einem Flugzeug schnarcht schon gegen das Gesetz verstößt. Sämtliche Straftaten, die in Arizona mit einer roten Maske am Gesicht verübt werden, sind ein Kapitalverbrechen. Jemand, der Grippe hat bzw. erkältet ist, darf in Colorado kein Pferd reiten und wird ein Elefant in Florida an einer Parkuhr angebunden, so ist eine normale Parkgebühr zu entrichten. Wie verhält sich das wohl bei den Babyelefanten, die bei uns seit Wochen wie die Schwammerl aus dem Boden wachsen – zahlen die nur die halbe Parkgebühr, weil ja Baby? Elefanten finden auch in San Francisco ihren Weg ins Gesetzbuch, dürfen sie doch nicht entlang der Market Street spazieren … es sei denn, sie werden an einer Leine geführt.

Was also gilt es für unsere nächste USA Reise zu wissen, schaut so etwa unsere neue Normalität auf Reisen aus?

  • Lautes Rülpsen auf dem Flughafengelände ist strikt verboten. (Kansas)
  • Frauen dürfen nicht im Badeanzug auf die Straße … es sei denn, sie wiegen weniger als 42 bzw. mehr als 92 Kilo oder sie sind bewaffnet. (Kentucky)
  • Während einer Reise im Flugzeug ist das Aussteigen verboten. (Maine)
  • Das Überqueren der Landesgrenzen mit einer Ente auf dem Kopf ist verboten. (Minnesota)
  • Das Baden in unpassender Badekleidung ist verboten. Passende Badekleidung ist etwas, das den Körper vom Hals bis zu den Knien bedeckt. (Oregon)
  • Ein Gesetz des Staates New Hampshire verbietet es, in einem Café, einer Kneipe oder einem Restaurant im Takt der Musik mit dem Kopf zu nicken, mit den Füßen zu klopfen oder der Musik sonst irgendwie Aufmerksamkeit zu widmen.
  • Paare dürfen nur dann in einem Hotelzimmer schlafen, wenn die Betten einen Mindestabstand von 60cm haben. (North Carolina)
  • In Newport ist es verboten nach Sonnenuntergang Pfeife zu rauchen. (Rhode Island)
  • In Monroe müssen zwei Tanzende immer so viel Platz zueinander lassen, dass man das Tageslicht zwischen ihnen sehen kann. (Utah)
  • Frauen müssen in Bars einen Mindestabstand von 1,50 Meter zum Tresen einhalten. (Wyoming)

Wer anfängt, alle Gebote, Verbote, Warnungen in den USA zu hinterfragen, muss unweigerlich an der Überlebensfähigkeit der freisten aller Gesellschaften zweifeln. Ebenso ergeht es mir in letzter Zeit immer öfter, wenn so manche Verordnung bei mir Verwunderung und Kopfschütteln auslöst und ich mir wünsche, dass der gute alte Hausverstand nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag im Ladl verstauben möge und wir bald wieder reisen können, ohne ständig die täglich mahnenden Worte unserer Minister im Genick – äh, Gepäck – zu haben und unsere wohlverdienten Urlaubstage einfach nur genießen können.

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