traveller

REDbook – Die Sache mit der Zukunft oder was ist schon normal?

Frei nach Wikipedia ist Zukunftsforschung oder auch Futurologie genannt, die systematische und kritische wissenschaftliche Untersuchung von Fragen möglicher zukünftiger Entwicklungen auf technischem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiet. Dafür bedient sie u.a. an von der Prognostik entwickelte Methoden, Verfahren und Techniken und verbindet qualitative und quantitative Wege. Das „Geschäft“ mit dem weitsichtigen scharfen Blick – jetzt aktualitätsbezogen um die hohe Medizin erweitert – in die nahe Zukunft ist gleich der berühmtesten Kurve der Welt exponentiell gestiegen. Spätestens jetzt wissen auch wir von der Hausverstand-Denkbrigade, dass Futurologen – weil eben wissenschaftsorientiert – keine Propheten sind.

Zukunftsforscher haben in dieser globalen Gesundheitskrise Hochsaison. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein renommierter Futurologe oder solche, die es noch werden wollen, beim tiefen Blick in die wissenschaftliche Corona-Kristallkugel in dieser Pandemie eine gesellschaftliche Sinn- und Tiefenkrise sieht und gleich die Exitstrategie aus selbiger für die Zeit des neuen Normals mitliefert. Und jetzt, da das Land langsam wieder aufsperrt und damit die Zeit des neuen Normals nun wirklich beginnt – und hoffentlich auch bleibt – wird sich bald zeigen, dass eh alles wie früher ist. Dass sich dieses neue vom alten Normal eigentlich nicht wirklich unterscheidet, sondern sich nur deswegen so neu und anders anfühlt, weil wir es lange nicht haben konnten. So simpel wie logisch, was dem einfachen Geist zudem zeigt, dass auch noch so kluge Köpfe keine Hellseher sind, vielmehr auch nur mit Wasser kochen und zwischen seriöser Weitsicht und abstruser Zukunfts-Spekulation oft noch ein ganzes Eckhaus passt. Und weil sich irren bekanntlich menschlich ist, sei auch den besten Zukunftsforschern mancher Fehlschluss zugestanden. Wie das Internet, das, wie von Matthias Horx im Jahr 2001 prognostiziert, nicht das Zeug zum Massenmedium hat, aber 20 Jahre später längst widerlegtes und weltweit gelebtes Gegenteil ist. Genau derartige Irrtümer sind, was hoffnungsfroh machen, dass unsere fast schon totgesagte alte Normalität gar nicht so tot ist. Und bekanntlich leben Totgesagte sowieso länger.

Grundsätzlich ist „normal“ ja ein subjektives Empfinden, was für den einen normal, ist für den anderen eine völlige Verkehrtheit. Jetzt allerdings geht es nur um das normale NORMAL, um die Rückkehr in unser gewohntes, stinknormales Leben. In dem wir…

... in den Gastgarten, ins Beisel und zum Stammwirten gehen, wann und wie‘s uns gefällt!
… auf den Sportplatz, ins Fitnessstudio oder Schwimmbad gehen, wann und wie’s uns gefällt!
… ins Theater, Konzert und auf Clubbings gehen, wann und wie’s uns gefällt!
… auf Reisen gehen und die Welt entdecken, wann und wie’s uns gefällt!

In dem wir eben – mit ein bisserl Abnormität in der neuen Masken-Abstand-Hygiene Realität – wie früher ein ganz normales Leben leben. Mit gesundem Hausverstand und ohne spekulativem Weitblick moderner Merlins.

Damit wünschen wir allen Weltenbummlern und Reiseprofis, allen Touristikern, Hoteliers und Gastronomen und allen, die so lange auf Schmalhans Küche gesetzt und ob der unfreiwilligen Diät schon ganz mager geworden sind, einen fantastischen Start in die neue Normalität, die gar nicht so neu ist. Oder um es mit Dennis Jale anlässlich der heutigen Veröffentlichung des offiziellen Musikvideos zur Österreich-Initiative Nothing Like Austria zu sagen: „Nach so vielen Monaten mit schlechten Nachrichten ist es höchste Zeit für Good News. Ab jetzt geht es wieder steil aufwärts geht“. Und wir gehen alle mit!

Zum Musikvideo zu Nothing Like Austria:

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter

Mit nur einem Klick zur Anmeldung für Newsletter und E-Paper. Immer up2date in der Touristik mit dem traveller.

Anzeige

Aktuelles E-Paper

Touristik Telefonbuch 2019

Anzeige
Anzeige