Touristikausbildung

Darum sind Karrierechancen jetzt besonders gut

Obwohl die Pandemie die Touristik stark beeinträchtigte, verbesserten sich die Chancen für eine Ausbildungsstelle in den letzten zwei Jahren. Denn der Reisesektor hat seinen Reiz nicht verloren. 

Vielen Arbeitgebern blieb während der Coronapandemie keine andere Wahl als Mitarbeitende in Kurzarbeit zu schicken oder sogar zu entlassen. Einige Unternehmen mussten gar Insolvenz anmelden oder schließen. Doch seinen Reiz verlor der Reisesektor nicht, auch heute wollen viele junge Menschen ihre Ausbildung in der Touristik absolvieren. Sie haben nun große Chancen, denn viele Unternehmen suchen dringend Mitarbeitende und bieten ihnen gute Arbeitsbedingungen und Ausbildungsmöglichkeiten. Nach der Ausbildung stehen den jungen Fachkräften dann die besten Bedingungen zum Erklimmen der Karriereleiter zur Verfügung. 

Motive

Menschen wollen verreisen, daran veränderte auch Corona nichts. Zwar gab es Änderungen bei der Wahl des Reisetyps oder der Destination, aber das Grundbedürfnis besteht weiter. Daher zeigen sich beste Zukunftschancen für die Branche, die ihre Attraktivität als Arbeitsplatz nicht verlor. Jan Schmöller, der kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung bei Sunny Cars steht, kann dies bestätigen: „Ich lernte die Touristikbranche sehr zu schätzen – sowohl thematisch als auch sozial“, erklärt er. Darum möchte er auch nach seiner Ausbildung in der Touristik bleiben.

Der Zwanzigjährige freut sich über den herzlichen Umgang der Menschen miteinander – eine Eigenschaft, die er in der gesamten Branche sieht. „In meiner Ausbildung kam ich in Kontakt mit Partnern und Kunden aus aller Welt. Der Vermietpartner in Faro, der Reiseveranstalter aus der Schweiz oder das Münchner Reisebüro.“ Die dort arbeitenden Menschen empfand er als weltoffen, ein Großteil der Anziehungskraft der Touristik kommt aus ihrer multikulturellen Struktur.

Doch die Unternehmen seien auch gefordert, um das Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit nicht nur in der Theorie zu vermitteln. So ergänzt Carolin Dannert, Personalleiterin bei Sunny Cars: „Nun heißt es Türen öffnen für Kooperationen mit anderen Touristik-Unternehmen, um die Ausbildungszeit als Erlebnis zu gestalten.“ Dazu gehörten Azubi-Austausch- und Gastprogramme, Auslandsaufenthalte sowie Entwicklungspläne für die Zeit nach der Ausbildung. Sie ermöglichen es den jungen Touristikern zu zeigen, wo die „Reise“ hingehen könne.

Jan Schmöller zieht aber auch gerade aus der Pandemie Lehren für sein späteres Berufsleben: „Ich sah mich mit Situationen und Aufgaben fernab vom Alltagsgeschäft konfrontiert. Im Endeffekt schufen sie sicher einen Mehrwert für zukünftiges Arbeiten.“

Young Talents

Wie alle Branchen sucht auch die Touristik den besten Nachwuchs. Im Wettstreit seien dann die Pluspunkte der Branche gefragt. Mit Modellen wie Homeoffice oder Workation beginnt eine neue Ära des Arbeitens, davon zeigt sich Carolin Dannert überzeugt: „Zum Standard gehören heutzutage „Remote“, Work-Life-Balance und flexible Arbeitszeitgestaltung, um auf dem bestehenden Arbeitnehmermarkt als Unternehmen zu überzeugen.“

Auch Auslandsaufenthalte können eine sinnvolle Ergänzung zum regulären Arbeitsalltag darstellen. Damit bekommen Auszubildende die Möglichkeit, für einige Wochen an einem Firmenstandort im Ausland zu arbeiten. Dort lernen sie Land und Leute kennen, setzen ihre Sprachkenntnisse ein und professionalisieren diese. 

Bei Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten seien die Unternehmen gefordert und müssen bereits beim Vorstellungsgespräch aufzeigen, welche Entwicklungsmöglichkeiten sich ergeben können. Während der Ausbildungszeit unterstützen regelmäßige Gespräche bei der Zukunftsplanung und einem eventuellen Verweilen in der Touristik. 

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