TOP LEADER

Wie Top-Entscheider über die EU denken

EUROCHAMBRES-Präsident Dr. Christoph Leitl (Ex-WKÖ-Chef) hat gemeinsam mit dem TOP LEADER Premium Online Magazin die Meinung von weit mehr als tausend heimischen Top-Entscheidern (Generaldirektoren, Firmeneigentümer, hochrangige Manager und Politiker etc.) in einer Online-Exklusivstudie untersucht.

Die Online-Befragung erfolgte vom 04. bis zum 12. Mai 2021 und konnte somit die Meinung von 1.646 qualifizierten Teilnehmern einfangen. Dabei zeigte sich eine eindeutige EU-"Stimmung" österreichischer Entscheidungsträger.

Vor allem wenn es um die Wirtschaftlichkeit der EU geht, bezeichnen fast 85 % der Teilnehmer diese als stark, die wirtschaftliche Arbeit der EU wird mehrheitlich mit "durchschnittlich" (58,42 %) bewertet, gefolgt von 26,31 % mit "gut". Und auch die wirtschaftliche Achse zwischen Österreich und der EU wird bei neun von zehn Personen als durchaus tragfähig wahrgenommen. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Österreich und der EU wird hingegen als "durchschnittlich" (53,78 %) erachtet, 35,32 % sehen sie als "gut".

Große Skepsis herrscht bezüglich der globalen ökonomischen Situation in der EU. Hinsichtlich der zukünftigen globalen Durchsetzungsfähigkeit der EU wurde die Frage „Wie sehr, glauben Sie, kann sich die EU in den nächsten Jahren wirtschaftlich gegen China, die USA etc. behaupten?“ von mehr als der Hälfte (50,75 %) der österreichischen Top-Entscheidungsträger mit „schwach“ beantwortet. 42,22 % mit „durchschnittlich“ und nur 7,03 % (103 Personen) mit „stark“.

Damit zusammenhängend wird das Einstimmigkeitsprinzip stark kritisiert. 85,51 % sprechen sich gegen das bestehende Einstimmigkeitsprinzip bei wichtigen EU-Fragen aus, und fordern stattdessen eine (qualifizierte) Mehrheit, um aktivere Gestaltung zu ermöglichen. 

Zur Frage der Handelsabkommen wie TTIP oder MERCOSUR sind die Meinungen ziemlich ausgewogen. Dass die EU alle Kraft in das Zustandekommen dieser Abkommen legen soll, bejahen 45,37 % der TOP LEADER und 54,63 % stimmen dagegen. 

Den Euro wollen viele als "zweite Weltwährung neben dem US-Dollar" positionieren. 85,49 % bejahen die Vision, nur 14,51 % der TOP LEADER sprechen sich dagegen aus.

Ein eindeutiges Votum gibt es wieder für eine weltweite Mindestkörperschaftsteuer, wie von den USA angeregt. 76,55 % heißen diese Idee gut, 23,45 % wollen diese nicht realisiert haben. 

Und auch das Thema Umweltschutz kommt nicht zu kurz. 84,63 % der TOP LEADER wollen viel größeres Gewicht auf die Kreislaufwirtschaft (= Wiederverwendung bereits gebrauchter Materialien) legen, 15,37 % nicht.

www.top-leader.at 

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