Tirol

Schlechte Bilanz für Skigebiete

Leere Pisten bei besten Verhältnissen in Tirols Skigebieten sind in der heurigen Wintersaison keine Seltenheit gewesen – das schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Seilbahnobmann und ÖVP-Abg. Franz Hörl meinte am Montag gegenüber der Tirol-Ausgabe der "Kronen Zeitung", dass sich das Minus auf etwa fünf Mrd. Euro belaufen werde. Endgültige Zahlen würden aber noch nicht vorliegen, sagte er.

Naturgemäß sah es daher bei den Investitionen auch nicht rosig aus. "Die Investitionen sind auf ein Minimum zurückgegangen", berichtete Hörl. Er gab sich dennoch optimistisch: "Wenn man bedenkt, dass Österreich zu den am modernsten ausgestatteten Seilbahnlandschaften zählt, werden wir diese Pause wohl verkraften." Künftig solle aber "im Sinne der Ökologie und Nachhaltigkeit" investiert werden, so Hörl. 

Die Coronahilfen des Bundes seien "zum Teil bereits geflossen". Auf Landesebene sehe es aber anders aus, denn hier sei "unverändert die Auszahlung nach dem Epidemiegesetz anhängig", sagte Hörl, der selbst Seilbahner und Hotelier im Zillertal ist.

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