Alitalia

easyJet und Delta wollen einsteigen

Die Airlines easyJet und Delta wollen ein gemeinsames Konsortium aufbauen, um bei der Alitalia einzusteigen. Der italienische Staat solle mit einer 14-Prozent-Quote Alitalia-Aktionär werden, wie die französische Regierung bei der Air France. Dies verlautete bei einem Treffen zwischen dem Alitalia-Management, den Gewerkschaften und Industrieminister und Vizepremier Luigi Di Maio.

Der Industrieminister versicherte, dass keine Jobkürzungen bei der Alitalia geplant seien. Die italienische Regierung will indes den Überbrückungskredit in Höhe von 900 Mio. Euro für die marode Fluggesellschaft um weitere sechs Monate verlängern, berichteten italienische Medien. Die Frist für die Rückzahlung des Kredits läuft am Samstag ab.

Alitalia hatte im Mai 2017 Insolvenz angemeldet und fliegt seither mithilfe des Überbrückungskredits der italienischen Regierung. Die italienischen Staatsbahnen (FS) und easyJet hatten Ende Oktober 2018 ein verbindliches Angebot zur Übernahme der Airline eingereicht. Die US-Airline Delta, mit der die Alitalia-Sonderkommissare in den letzten Wochen Gespräche führten, hatten ein unverbindliches Angebot für die Airline deponiert.

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