Taiwan

EVA Air bleibt on schedule

Der „Besuch“ von Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, in Taipeh macht den Luftraum rund um Taiwan aktuell zur Gefahrenzone und hat enorme Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr. Was bedeutet die temporäre quasi Schließung des Luftraums rund um Taiwan für die EVA Air Verbindungen nach Wien? Der traveller hat nachgefragt. 

China hat die aufgrund der Pelosischen „Stipvisite“ angekündigten großen Militärmanöver in die Tat umgesetzt. Wie spiegel.de berichtet, hat der Sender CCTV über den größten chinesischen Mikroblogging-Dienst Weibo vermeldet, dass „die Übungen beginnen“. Damit wird auch der Luftraum – von China in sechs Segmente rund um die Insel deklariert – zur Gefahrenzone und der Flugverkehr damit ab heute, 4. August bis 7. August massiv eingeschränkt. Zahlreiche asiatische Airlines haben darauf bereits mit geänderten Flugrouten und dem Umfliegen des Luftraums von Taiwan reagiert. 

Auch EVA Air passt ihre Routenführung entsprechend an, wie der traveller auf Nachfrage von Edward Ho, General Manager Austria, Central- & Eastern Europe erfuhr:

„Alle Flüge in und aus dem Luftraum über Taiwan werden das NOTAM (Anmerkung der Redaktion: Anordnungen und Informationen über temporäre oder auch permanente Änderungen der Aeronautical Information Publication, die für einen geordneten, sicheren und flüssigen Flugverkehr wichtig sind) befolgen und ihre Routen so anpassen, dass sie das ‚kritische Gebiet‘ nicht durchfliegen. Unsere Flüge werden weiterhin planmäßig verlaufen. Laut dem geänderten Flugplan differiert die Flugzeit etwa um 10 bis 15 Minuten. Wir hoffen, dass dies keine allzu großen Unannehmlichkeiten für unsere Passagiere mit sich bringt“.

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