Tag der Erde 2021

Nachhaltiges Reisen gewinnt an Dynamik

Anlässlich des Earth Days – dem Tag der Erde – 2021 am heutigen 22. April, hat der Online-Anbieter für Individualreisen, Tourlane, die Ergebnisse ihrer Umfrage zu den Reisetrends 2021 veröffentlicht. Nachhaltiges Reisen gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung – Neun Tipps zeigen, wie es geht!

1.200 Reisende jedweden Hintergrunds im Alter von 18 bis 65 Jahren wurden in der Studie zu ihren Reisevorlieben befragt. Ein klares Ergebnis zeigt sich in der Verlagerung der Transportmöglichkeiten. So möchten 17 % der Befragten künftig weniger fliegen, vier Prozent haben vor, vermehrt auf Zugreisen umzusteigen. Und auch Kreuzfahrten verlieren aufgrund ihrer umstrittenen Auswirkungen auf die Umwelt an Attraktivität. 12 % möchten in Zukunft auf diese Art des Reisens verzichten. 

Johann Jones, Leiter des Nachhaltigkeitsteams bei Tourlane: „Die wachsende Bewegung für
nachhaltigen Tourismus zeigt, dass Umweltschutz und Reisen schon lange keinen Widerspruch mehr
darstellen. Tourlane unterstützt Reisende, die bei der Urlaubsplanung nach umweltbewussten Optionen
suchen, durch den Ausgleich von CO2-Emissionen bis hin zu einfach umsetzbaren Anleitungen für grünes
Reisen. So gehen Weltentdecken und Umweltschutz Hand in Hand.”

Tourlane hat als Antwort auf die Studie neun Tipps für einen nachhaltigeren Urlaub zusammengestellt, um bei der Reiseplanung und -umsetzung zu unterstützen: 

1. Nachhaltiger Tourismus

Wer schon bei der Urlaubsplanung nachhaltiger beginnen möchte, sollte nach einem Reiseveranstalter suchen, der seine CO2-Emissionen kompensiert. Die nachhaltigsten Reiseunternehmen tun dies, indem sie ihre direkten Emissionen, indirekte Emissionen, z.B. aus der Erzeugung von gekauftem Strom, sowie alle anderen Unternehmensemissionen, die in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens entstehen, unter Verwendung des Greenhouse Gas Protocol berechnen. Für vollständige Transparenz kann meist der Kundenservice weiterhelfen. 

2. Zug statt Flugzeug

Reisen mit dem Zug statt mit dem Flugzeug sind besonders umweltfreundlich: Züge erzeugen bis zu 10 Mal weniger CO2 als ein Flugzeug und bieten mehr Komfort. Von den Tropen Sri Lankas bis zu den kanadischen Rockies gibt es viele Optionen für landschaftlich reizvolle Zugreisen. Ein weiterer Tipp: Innerländische Flüge lassen sich ideal durch Hochgeschwindigkeitszugverbindungen ersetzen. Viele nachhaltige Reiseunternehmen, darunter auch Tourlane, kooperieren hierfür z.B. mit der Deutschen Bahn.

3. Direktflug mit grüner Airline

Wer beim Reisen nicht auf alternative Transportmittel umsteigen kann, sollte beim Fliegen nach Möglichkeit einen Direktflug anstelle einer One-Stop-Route wählen. Ein langer, direkter Flug stößt weit weniger CO2 aus als zwei kürzere Flüge über einen Umsteigeflughafen. Gut zu wissen: Mehr als 25 % trennen die treibstoffsparendsten und die am wenigsten treibstoffeffizienten Fluggesellschaften. Die Wahl der richtigen Airline macht also wirklich einen Unterschied für den CO2-Fußabdruck.

4. Elektrisch unterwegs im Mietwagen

Von der Route 101 in den USA bis zur Garden Route in Südafrika gibt es so viele legendäre Roadtrips, die man auf der ganzen Welt genießen kann. Doch wie reist man nachhaltig mit einem Auto? Umweltbewusster Fahren ist möglich, indem man einen Elektro- oder einen Hybrid-Mietwagen bucht. Reiseziele wie Frankreich, England, die USA und die Niederlande verfügen flächendeckend über Aufladestationen. Wenn keine EVs oder Hybride verfügbar sind, ist das umweltfreundlichste Auto mit dem geringsten Kraftstoffverbrauch zu empfehlen.

5. Unterkünfte lokaler Eigentümer

Eine der besten Möglichkeiten, um auf Reisen nachhaltig zu sein, ist die Entscheidung für eine lokal betriebe Unterkunft. Dies stellt sicher, dass der Umsatz von Kost und Logie in der lokalen Wirtschaft verbleibt und der Nutzen des Tourismus der Gemeinde und ihren Menschen zugute kommt. Darüber hinaus haben Unterkünfte in lokalem Besitz in der Regel viel Charakter und Charme und können so ein authentisches Reiseerlebnis bieten.

6. Bewusster Verbrauch

Der persönliche Verbrauch und die Menge an Abfall während eines Urlaubs wirken sich entscheidend auf den CO2-Fußabdruck aus. Durch ein paar einfach umzusetzende Kniffe, kann man diese Herausforderung gut meistern: Der Energieverbrauch der Unterkunft kann z.B. dadurch reduziert werden, indem Handtücher und Bettwäsche nur bei Bedarf gewaschen werden. In Entwicklungsländern können spezielle Wasserfilter genutzt werden, um das Leitungswasser vor Ort zu filtern und in wiederverwendbare Trinkflaschen abfüllen. Wenn elektrische Geräte nur für Fotos genutzt werden, hilft der Flugmodus beim Akkuschonen und reduziert das Nachladen. 

7. Ökologische Partnerschaft

Neben Reiseunternehmen, die ihre CO2-Emissionen ausgleichen, ist es außerdem von Vorteil, bei der Auswahl Firmen zu bevorzugen, die mit Pro-Nachhaltigkeits-Organisationen wie Leaders for Climate Action oder Future of Tourism zusammenarbeiten. Leaders for Climate Action investiert Millionenbeträge in den Klimaschutz und arbeitet unermüdlich an der Reduzierung von CO2-Emissionen. Future of Tourism setzt sich u. a. für Nachhaltigkeitsstandards, faire Einkommensverteilung und unternehmerische Verantwortung ein. 

8. Schutz von Tieren

Wer ein umweltbewusster Weltentdecker sein möchte, sollte bei Anbietern von Aktivitäten nur solche wählen, die sich dem Tierschutz verschrieben haben. Der Schutz von Tieren und deren natürlichen Umwelt ist zentral für nachhaltiges Reisen. Bei Tourlane werden beispielsweise niemals Aktivitäten, bei denen Tiere geritten, gefüttert oder eingesperrt werden, beworben oder angeboten. Wenn es sich um domestizierte Tiere oder Arbeitstiere handelt – wie Esel, Kamele und Pferde – müssen die Tiere artgerecht gehalten werden. Und sich hin und wieder auch für vegetarische und vegane Gerichte zu entscheiden, wirkt sich positiv auf die persönliche Umweltbilanz aus.

9. Länger unterwegs sein

Da der Transport in der Regel den größten Teil des CO2-Fußabdrucks eines Reisenden ausmacht, ist es umweltfreundlicher, eine große Reise zu unternehmen, anstatt vieler Kurzurlaube. Zudem ist es einfacher, eine große Tour zu kompensieren, als die Emissionen von mehreren Wochenendausflügen zu berechnen. Und ein weiterer positiver Nebeneffekt: Mit längeren Reisen tut man sich und seinem Körper etwas Gutes. Bis die richtige Erholung eintritt und Stresshormone im Körper abgebaut werden, können laut Gesundheitsexperten bis zu 14 Tage und und mehr vergehen. Zwei Wochen sollte der nächste Urlaub also mindestens dauern!

Die Tourlane-Reisestudie ist zu finden unter: https://www.tourlane.de/umfrage-reisetrends/ 

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