Studiosus

Fixkosten für CO2-Kompensation

Das diesjährige Studiosus-Gespräch auf dem ITB Kongress rückte die Bedeutung der CO2-Kompensation als Klimaschutzinstrument in den Mittelpunkt. Der Veranstalter plädiert für einen Einschluss der Kosten in den Reisepreis.

Klimaschutz bleibt auf der Tourismus-Agenda und das Vermeiden und Reduzieren von Treibhausgas-Emissionen ist das Gebot der Stunde. Doch was tun, wenn vermieden und reduziert wurde, so gut es geht? Dann ist die CO2-Kompensation das Mittel der Wahl, so der Reiseveranstalter Studiosus. Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch plädierte dafür, die Treibhausgas-Emissionen, die durch Flug, Transport und Unterkunft entstehen, durch Investitionen in hochwertige Klimaschutzprojekte zu kompensieren und in den Reisepreis einzuschließen. Nur so lasse sich die technologische Lücke schließen, die erst in Jahrezehnten zur tatsächlichen Reduktion von Treibhausgasemissionen zur Verfügung stünde. Handeln sei aber schon heute gefragt. Der Veranstalter habe seit 2021 den Schritt Richtung Vollkompensation gemacht und u. a. auch die Kompensationskosten für alle Flüge in den Reisepreis eingeschlossen.

Für und Wider diskutierten Dirk Inger, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Reiseverbands (DRV), Dr. Stefan Gössling, Professor für Tourismus an der School of Business and Economics, Linnéuniversität Kalmar und Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch auf dem Podium auf dem ITB Berlin Kongress am 10. März.

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