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Steiermark

Wintertourismus rechnet mit guter Saison

Der steirische Wintertourismus startet mit Millioneninvestitionen in die stille, weiße Jahreszeit - Steiermark Tourismus-Geschäftsführer Erich Neuhold rechnet mit einer sehr guten Saison: "Die Feiertags-Lage ist günstig und die Nachfrage aus den Märkten sehr stark." Auf der Planai wurde in eine neue Zehner-Gondelbahn und auf der Mariazeller Bürgeralpe in eine neue Einseil-Umlaufbahn investiert.

Das Investitionsvolumen in Seilbahnen und neue Unterkünfte sei beachtlich, sagte Neuhold. Eine Besonderheit gebe es im Skigebiet Riesneralm im obersteirischen Donnersbachtal. Dort sorge ein Wasserkraftwerk für den Strom zur Beschneiung, auch das dafür erforderliche Wasser werde hier entnommen. Ein Drittel der Leistung der Anlage decke den Strombedarf der Beschneiung, der Rest werde ins Stromnetz gespeist. Weiters habe es unter anderen Erweiterungen und Umbauten bei den Jugend- und Familiengästehäusern am Erlaufsee, in Weiz und in Eisenerz gegeben. In Graz eröffnen heuer und 2020 zwei neue Hotels.

Neuhold zufolge kommen 85 % der Gäste wieder. Nichtsdestotrotz wolle man den internationalen Gästemix steigern, mittels einer Ganzjahreskampagne auf den wichtigen Herkunftsmärkten Ungarn, Tschechien, Schweiz, Niederlande und Polen. "Ausländische Urlaubsgäste bleiben länger als inländische", sagte Neuhold.

Die steirische Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl sagte, man habe im Tourismusjahr 2018 die 13 Millionen Nächtigungen-Marke geknackt. Dies allein sei ihr aber zu wenig, deshalb habe sie auch die Tourismusforschung initiiert. Für Eibinger-Miedl sind es vor allem drei Trends, denen sich die Steiermark zu stellen habe: Trend Nummer eins sei bei den demografischen Entwicklungen Auswirkungen zu finden. Es entstünden zunehmend veränderte Ansprüche, beispielsweise die Begeisterung für das Winterwandern. Menschen mit zunehmendem Alter würden die erhöhte Verletzungsgefahr auf den Skipisten scheuen, aber auf den Zauber der weißen Pracht nicht verzichten wollen. In diesem Bereich müsse man das Angebot ausbauen, etwa bei Winterwanderwegen und Angeboten bei Seilbahnen.

Trend Nummer zwei bezieht sich auf die Ergebnisse einer aktuellen, großen Studie des Frankfurter Zukunftsinstituts. Sie sagt, die Zukunft gehöre dem sogenannten "Resonanz-Tourismus", der die gute, alte "Gastfreundschaft" wieder als zentrales Element sieht. Der dritte Trend seien die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit, etwa die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie umweltfreundliche, effiziente und innovative Mobilitätskonzepte vor Ort.

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