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Sixt SE

Geschäftsverlauf 2020 entspricht den Erwartungen der Krise

Im Rahmen der Hauptversammlung der Sixt SE, die in diesem Jahr erstmalig virtuell abgehalten wurde, hat der Vorstand seine Erwartungen an den weiteren Geschäftsverlauf 2020 bestätigt. Die Geschäftsentwicklung erfüllen die bisherigen Annahmen, die im März getroffen wurden.

Jedoch verweist der Vorstandsvorsitzende (CEO) Erich Sixt auch auf die beträchtlichen, mit der COVID-19-Pandemie einhergehenden Ungewissheiten. So stelle sich zum einen die Frage, wie stark sich das Reiseverhalten der Europäer über den Sommer entwickeln werde. Denn gerade in der aktuellen Situation warteten viele Urlauber die Situation am Urlaubsort ab und buchten ihren Mietwagen erst äußerst kurzfristig. Zum anderen werde entscheidend sein, wie vorsichtig sich die Reisenden mit Blick auf die noch immer omnipräsenten COVID-19-Risiken verhalten werden.

Positive Signale durch Lockerungen und zurückgenommene Reisewarnungen

Vorsichtig optimistisch stimmt den Vorstandsvorsitzenden der Sixt SE, dass die aktuellen Lockerungen und zurückgenommenen Reisewarnungen erste positive Signale zeigen: So verzeichnet SIXT in den europäischen Urlaubsdestinationen wie auch im inneramerikanischen Flughafengeschäft wieder einen Buchungsanstieg. Das Unternehmen geht in seinen aktuellen Planungen von einer sukzessiven Normalisierung der Nachfrage im zweiten Halbjahr sowie einer Rückkehr zur Normalität in 2021 aus. Unter dieser Prämisse rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr 2020 weiterhin mit einem starken Rückgang beim operativen Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr (ohne Berücksichtigung des nicht fortgeführten Geschäftsbereichs Leasing) und mit einem deutlich positiven, wenn auch sehr stark unter dem Vorjahr liegenden Konzernergebnis vor Steuern (ohne Berücksichtigung des positiven Ergebniseffekts aus dem Verkauf der Beteiligung an Sixt Leasing).

Strategievorstand Alexander Sixt informierte die Aktionäre über die Entwicklungen eines bewegten ersten Halbjahrs. Nach gewinnstarken Monaten zu Beginn des Jahres wurde der internationale Mobilitätsdienstleister von der globalen COVID-19-Pandemie hart ausgebremst, auf die das Unternehmen umgehend mit einem umfassenden Maßnahmenplan reagiert habe.

„Neben der Gründung einer Taskforce zum Schutz unserer Mitarbeiter, Kunden und Partner haben wir frühzeitig und mit großer Entschlossenheit Maßnahmen zur Senkung der Flotten-, Personal- und Sachkosten und damit zur Sicherung und Ausweitung unserer Liquidität eingeleitet. Für das Gesamtjahr werde man allein bei Sach- und Personalkosten mehr als 150 Millionen Euro einsparen – darin sei die Reduzierung der Flottenkosten noch nicht eingerechnet“, erklärt der Strategievorstand.

Produktoffensive aufgrund veränderter Mobilitätsbedürfnisse

Dass Krise auch Chance bedeutet, machte Vertriebsvorstand Konstantin Sixt deutlich. Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage scheuen Menschen vor größeren Investitionen, wie einem neuen Auto zurück. Gleichzeitig ist das Bedürfniss nach einem eigenen persönlichen Fahrzeug in Zeiten einer globalen Pandemie gestiegen.

Auf dieses veränderte Nachfrageverhalten der Kunden habe SIXT umgehend mit einer Produktoffensive reagiert:

  • Die Mobilitätsplattform SIXT ONE mit den bestehenden Produktbereichen SIXT rent, SIXT share und SIXT ride wurde erst kürzlich um das neue Produkt SIXT+ erweitert. Dabei handelt es sich um ein flexibles und monatlich kündbares Auto-Abo mit einem hervorragenden PreisLeistungs-Verhältnis – und einem großen Marktpotenzial.
  • Auch das Carsharing-Angebot SIXT share hat vor kurzem den Sprung ins Ausland gemacht und ist nun in gleich drei niederländischen Metropolen verfügbar – erstmals auch mit einer 100% elektrischen Flotte. Zudem wurde die Carsharing-Flotte in Deutschland seit Beginn der Corona-Krise um mehr als 1.000 Fahrzeuge aufgestockt, um der erhöhten Nachfrage nach flexiblen Mobilitätslösungen für Privat- und Firmenkunden zu entsprechen.

Große Mehrheiten in der Beschlussfassung

Die Aktionäre nahmen auf der Hauptversammlung bei einer Präsenz von rund 62 % des gesamten Grundkapitals bzw. rund 75 % des Stammaktien-Kapitals alle Punkte der Tagesordnung mit großen Mehrheiten bei den Beschlussfassungen an. Unter anderem erneuerten sie die Ermächtigungen des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien, zur Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen sowie für das genehmigte Kapital, jeweils bis zum 23. Juni 2025. Die Amtszeit aller Aufsichtsratsmitglieder der Sixt SE wurde verlängert. Herr Friedrich Joussen wurde für eine weitere Amtszeit entsandt, Herr Ralf Teckentrup und Herr Dr. Daniel Terberger wurden mit überwältigender Mehrheit von der Hauptversammlung gewählt. In der anschließenden Aufsichtsratssitzung wurde Herr Joussen zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Herr Teckentrup zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

Weitere Informationen unter https://www.sixt.de/#/

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