Singapore Airlines

Ab sofort CO2 kompensierbar

Die Singapore Airlines Gruppe hat ein freiwilliges CO2-Kompensationsprogramm für ihre Kunden gestartet. Die CO2-Emissionen können damit über spezielle Mikro-Webseiten ausgeglichen werden.

Singapore Airlines- und Scoot-Kunden können ab sofort jederzeit vor oder nach einem Flug ihre CO2-Emissionen kompensieren. In den ersten sechs Monaten werden Singapore Airlines und Scoot die geleisteten Kompensationen zudem verdoppeln. 

Ab dem vierten Quartal 2021 haben auch Firmenkunden die Möglichkeit, an dem Programm teilzunehmen. Zudem wird das Programm ab diesem Zeitpunkt dahingehend erweitert, dass Singapore Airlines-Kunden ihre KrisFlyer-Meilen und HighFlyer-Punkte zum Ausgleich nutzen können.

Die Kompensationen werden über die digitale Plattform BlueHalo® bereitgestellt, die von der australischen Firma Tasman Environmental Markets (TEM) entwickelt wurde. Kunden können auf dieser Plattform die mit ihrer Reise verbundenen Emissionen berechnen und ausgleichen. Für den Ausgleich hat die Singapore Airlines Gruppe Klimaschutzprojekte mit einem nachgewiesenen Nutzen für die Umwelt und die regionale Bevölkerung ausgewählt. So werden u.a. Wälder in Indonesien geschützt, erneuerbare Solarenergieprojekte in Indien umgesetzt und effiziente, saubere Kochherde für ländliche Familien in Nepal bereitgestellt.

Kunden können ihre CO2-Emissionen auf den folgenden Webseiten ausgleichen:

Projekte des CO2-Kompensationsprogramms

Katingan Mentaya Regenwald-Schutzprojekt in Indonesien
Das Katingan-Mentaya-Projekt ist das größte Projekt seiner Art und schützt in Zentral-Kalimantan, Indonesien, lebenswichtige Torfgebiete vor der Zerstörung. Diese Feuchtgebiete speichern auf natürliche Weise große Mengen an Kohlenstoff. Durch deren Erhaltung wird verhindert, dass Kohlendioxid an die Umwelt abgegeben wird. Ebenso sichern sie den unverzichtbaren Lebensraum für fünf vom Aussterben bedrohte Arten, darunter der Borneo-Orang-Utan, der Proboscis-Affe und der Südliche Borneo-Gibbon.

Das Projekt läuft in Partnerschaft mit 34 regionalen Dörfern. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und Bildungschancen stärkt es die Gemeinschaft und treibt gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung voran. Durch das Projekt können jährlich 7,5 Mio. Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart, 500 regionale Arbeiter zum Schutz des Waldes vor saisonalen Bränden und zur Verwaltung des Projekts angestellt und 850 Frauen durch Management-Workshops und Zugang zu Mikrokrediten aus dem Forstprojekt finanziell befähigt werden. 

Solarenergie in Indien
Solarenergie-Projekte in ganz Indien produzieren sauberen, erneuerbaren Strom, wo er sonst von einem mit fossilen Brennstoffen befeuerten Kraftwerk erzeugt werden würde. Dank des Projekts hat sich die Stromversorgung in den Regionen verbessert und Stromausfälle treten dort seltener auf. Zudem spendet der Projektbetreiber Teile seiner Einnahmen an die Gemeinde, um in technologische Ressourcen für Bildung und Gesundheitsversorgung zu investieren. 

Mit den Solarpanelen können 815.000 Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr vermieden werden. Die Projekte beschäftigen Hochschulabsolventen in den Bereichen Ingenieurwesen, Handel und Wissenschaft und bieten ein Mentorenprogramm, um deren Fertigkeiten zu verbessern. Ein Teil der Einnahmen aus diesen Projekten unterstützt den Zugang zu Gesundheitsversorgung vor Ort, einschließlich Kindergesundheit mit Check-up-Klinik und Aufklärung über gesunde Ernährung für Familien. 

Sauber kochen in Nepal
In Nepal kocht die große Mehrheit der Landbevölkerung auf traditionellen Feuerstellen, die sich oft in schlecht belüfteten Küchen mit kleinen Fenstern befinden. Dies verursacht nicht nur eine starke Luftverschmutzung im Haushalt und chronische Atemwegs-, Herz- und Augenerkrankungen, sondern stellt auch eine erhebliche gesundheitliche Belastung für Frauen und Kinder dar, die dort für die Zubereitung der Mahlzeiten verantwortlich sind.

Im Rahmen dieser Projekte werden effiziente, sauber brennende Kochherde verteilt, die die Rauchbelastung und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken verringern und gleichzeitig den CO2-Ausstoß reduzieren. Da sie weniger Holz benötigen, reduzieren die Herde die Ausgaben der Haushalte für Feuerholz sowie die Zeit, die Frauen und Kinder mit dem Sammeln von Holz verbringen. 

Mit dem Projekt könen rund 50.000 Tonnen an Emissionen pro Jahr eingespart werden. Rund 47.000 Familien in Nepal wurden bereits mit einem neuen Ofen ausgestattet. 

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