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Salzburg

Sommertourismus setzt auf den Wald

"Einatmen – Zirbenduft – Ausatmen": In der neuen Sommerkampagne stellt Salzburg den Wald ins Zentrum aller Aktivitäten. "Mit dem Thema Wald können wir unsere Positionierung als naturnahe Urlaubsdestination weiter festigen", meinte Leo Bauernberger, Geschäftsführer der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft (SLTG), bei der Präsentation des neuen touristischen Schwerpunkts.

Der Sommertourismus zeigt in Salzburg seit Jahren steil nach oben. Im vergangenen Jahr gab es in der Sommersaison 13,3 Mio. Nächtigungen, um 17 % mehr als fünf Jahre zuvor. Bei den Ankünften betrug das Plus in diesem Zeitraum 25 %. Im Sommer gebe es stärkere Zuwächse als im Winter, sagte Tourismusreferent Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). "Die Entwicklung läuft touristisch in unsere Richtung", verwies er auch auf globale Veränderungen wie den Klimawandel, die gemäßigte Destinationen in Mitteleuropa bei Gästen noch attraktiver machten.

Der Wald als Thema liege voll im Trend, sagte auch Motivforscherin Sophie Karmasin. Die Österreicher würden Wald mit Heimat verbinden, er habe ein hohes Identifikationspotenzial und sorge für emotionale Bilder wie Mystik, echtes Erlebnis und natürliche Schönheit. All das greift die SLTG in ihrer neuen Kampagne auf und wirbt mit Waldsujets, Wandermotiven, Zirbenduft und alpiner Kulinarik um Urlauber. Es wurden neue Angebote entwickelt: So können die Gäste in einem fliegenden Zelt im Wald übernachten, Ausflüge mit Waldpädagogen unternehmen oder in Waldschaukeln entspannen.

Mit den Waldbesitzern gibt es in Salzburg wenig Konflikte. Bei einer stärkeren Frequenz in den Wäldern müsse die Besucherlenkung im Vordergrund stehen, forderte Rudolf Rosenstatter, Obmann des Salzburger Waldbesitzerverbandes. Er sieht die Kampagne positiv: Sie mache auch den Roh- und Werkstoff Holz besser sichtbar.

Eine zufriedene Zwischenbilanz zog Haslauer für die Wintersaison. Von November 2018 bis Februar 2019 habe es 11,2 Mio. Nächtigungen gegeben, das sei ein Plus von 0,1 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Man müsse aber noch abwarten, was der Rest der Saison bringe.

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