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Salzburg

"Infektionslage zu Wintersaisonstart zentral"

Die am Donnerstag präsentierten Maßnahmen für den Wintersport kommen für das Salzburger Skigebiet Schmittenhöhe nicht überraschend. "Die Regelungen für die Seilbahn entsprechen der jüngsten Verordnung, die in der Gastronomie waren in diese Richtung erwartbar", sagte Vorstand Erich Egger. Auch die Lösung für die Skischulen habe sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet.

"Wir gedenken den Winter so zu fahren, wie wir es bereits den ganzen Sommer über gemacht haben", erklärte Egger – ohne Kapazitätsbeschränkung, aber mit Abstandsregelungen und Verpflichtung zu Mund-Nasen-Schutz wie in den Öffis. "Wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, darf er kurzfristig unterschritten werden. Wichtig ist, dass die Gondeln schnell fahren und die Kabinen gut durchlüftet und regelmäßig desinfiziert werden." In den Anstellbereichen stünden noch einige Erledigungen an, um die Gästeströme besser zu lenken und zu entzerren. "Ob das mit Bodenmarkierungen oder altbewährten Schlangen passiert, müssen wir uns noch ansehen."

Egger geht davon aus, dass die Maßnahmen in allen Skigebieten relativ einheitlich ausfallen werden. "Aber es gibt natürlich unterschiedliche Zugangsweisen oder Techniken, etwa, ob man Kabinen nur mit Sprühpistole oder Putzlappen reinigt oder dafür Sprühnebel einsetzt." Zugleich empfehle die Fachgruppe, die Tourismusmitarbeiter wöchentlich testen zu lassen. "Das schützt zwar nicht vor einer Infektionen, aber hilft Infizierte rascher zu finden und einer Cluster-Bildung vorzubeugen."

Der Wegfall des Apres Ski sei heuer wohl nicht das große Problem. "Ja, es gibt Gästegruppen, welche die Erwartungshaltung haben, zu feiern. Das wird heuer nicht stattfinden. Aber ich denke, das wird nicht sehr viele abschrecken." Die Freude am Skifahren stehe immer noch im Vordergrund.

Die Grundsatzfrage sei ohnehin nicht jene nach den genauen Covid-19-Maßnahmen. "Zentral wird sein, wie Ende November und Anfang Dezember das Infektionsgeschehen ausschaut. Welche Märkte sind offen? Wo gibt es Reisewarnungen?" Erst dann könne man die Chancen für die kommende Wintersaison tatsächlich abschätzen. "Es ist irrelevant, wie häufig eine Kabine desinfiziert wird, wenn die Gäste wegen hoher Infektionszahlen nicht kommen können", sagte Egger.

"Wir müssen den Leuten darum zu verstehen geben, dass wir es selber in der Hand haben. Auch wenn vielen der Wintertourismus vielleicht nicht so wichtig oder gar egal ist. Seine wirtschaftliche Bedeutung für das Land kann nicht unterschätzt werden." Nicht zuletzt dürfe man auch eines nicht vergessen. "Wann und wie wir starten können, hängt auch davon ab, wie viel Schnee wir bekommen."

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