sabtours

Unterstützung bei "Contact Tracing"

Bereits letzte Woche richtete sich das oberösterreichische Familienunternehmen in einem Schreiben an die Bezirksverwaltungsbehörden und bot an, diese künftig durch Bereitstellung von Infrastruktur und Personal beim sogenannten „Contact Tracing“ unterstützen zu können. 

sabtours Vertriebsleiter Mag. Johannes Schierl: "Unsere MitarbeiterInnen sind für den Telefondienst bestens gerüstet, mehrsprachig und seit Mitte März in Kurzarbeit. Trotz lediglich 10 % Arbeitsleistung ist es schwierig, sinnvolle Tätigkeiten für unsere MitarbeiterInnen zu finden, solange die weltweiten Reisebeschränkungen unserem Unternehmen die Geschäftsgrundlage entziehen."

Reisebüros seien grundlegend für den Verkauf via Telefon ausgestattet. Somit wären sowohl die technischen Anforderungen, als auch die Sicherheitseinrichtungen zur Verhinderung einer Ansteckung der MitarbeiterInnen gegeben, um im Auftrag der Behörden das „Contact Tracing“ zu bearbeiten, schildert der Vertriebsleiter.

Die Umsätze des Unternehmens seien seit Mitte März dramatisch eingebrochen, weshalb sich der Großteil des Unternehmens seitdem in Kurzarbeit befinde. Gleichzeitig lese man beinahe täglich über fehlende Ressourcen im Bereich Contact Tracing, so der Verkaufsleiter weiter. Auch im normalen Alltag eines Reisebüros würde man sensible Daten wie Pass- und Gesundheitsinformationen bearbeiten und an Behörden weiterleiten, beispielsweise zur Beantragung von Einreise-Visa. Der sensible Umgang und der Schutz von Daten gehöre somit zum täglichen Geschäft. 

sabtours Geschäftsführer Hannes Schierl: "Es gehe bei diesem Angebot nicht darum, Profit aus der Krise zu schlagen – was angesichts der prekären Lage für die österreichische Reisewirtschaft ohnedies nicht möglich wäre. Vielmehr gehe es darum, eine sinnvolle Beschäftigung für die zahlreichen, langjährigen MitarbeiterInnen des Unternehmens zu finden und gleichzeitig im Schulterschluss mit den Behörden für ein rasches Ende der Krise zu kämpfen."

Vorerst gebe es erst vereinzelte Rückmeldungen der Behörden. Man sei sich bei sabtours allerdings sicher, dass sich der angebotene Vorschlag bereits bei den Landesbehörden in Prüfung befinde, zeigt sich auch sabtours Geschäftsführer Mag. Wolfgang Stöttinger überzeugt. Schließlich wäre der Einsatz von Reisebüroangestellten im Contact Tracing nicht nur auf sabtours beschränkt. Österreichweit stünden tausende MitarbeiterInnen der Reisebranche zur Verfügung, deren Arbeitsplätze es gleichzeitig zu retten gelte.

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