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Ruanda

Nachhaltiges "Best in Travel"-Ziel 2021

Lonely Planet hat seine "Best in Travel"-Auswahl für 2021 überarbeitet und legt den Fokus vermehrt auf das veränderte Reiseverhalten, das diesem beispiellosem Jahr folgt. Authentische und unvergessliche Momente des Reisens stehen dabei im Vordergrund – Ruanda konnte sich in der Kategorie Nachhaltigkeit profilieren und wurde für sein Engagement ausgezeichnet.  

Für das Jahr 2021 blickt Lonely Planet auf die wichtigsten Veränderungen – von Nachhaltigkeit bis Vielfalt – die gerade weltweit stattfinden und wirft ein Licht auf die Zukunft des Reisens. Die „Best in Travel“-Liste wurde neu überarbeitet und der Schwerpunkt auf das veränderte Reiseverhalten gelegt. Zum ersten Mal hebt die Liste nicht nur Orte, sondern auch Menschen und Gemeinschaften hervor.

Luis Cabrera, CEO von Lonely Planet: „Best in Travel 2021“ steht für Menschen, Orte und Organisationen, die mit Tourismus etwas Positives bewirken – noch dazu in einem Jahr, in dem COVID-19 das Reisen eingeschränkt und die Prioritäten verschoben hat. „Best in Travel 2021“ zeigt, wie das Reisen zur Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Inklusion beiträgt und wie wir die Welt am besten verantwortungsvoll erkunden können."

 In diesem Jahr gehört Ruanda zu den Destinationen, welche die Reiseindustrie verändern und als Gewinner in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurden.

Langjähriges Engagement

In Ruanda sind Nachhaltigkeit und Artenschutz Teil der nationalen Identität. Die Wende im Tourismus und Artenschutz lässt sich auf das Jahr 2005 zurückführen, als ein Programm zur Beteiligung an den Tourismuseinnahmen aufgelegt wurde, um die Kommunen in der Nähe von Ruandas Nationalparks finanziell zu unterstützen. Mit dem Verbot von Einweg-Plastiktüten im Jahr 2008 wurde die Bemühung um Nachhaltigkeit als eine der absoluten Prioritäten des Landes weiter gefestigt. Seit Beginn dieses Programms wurden mehr als 5,5 Mio. Dollar in mehr als 700 Projekte in Gemeinden der unmittelbaren Nähe zu den Nationalparks Vulcanoes, Akagera und Nyungwe investiert. Zur Hälfte dienen diese der Infrastruktur, wie Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Wassergewinnungsanlagen, Wohnhäuser und Straßenbau, ein Drittel sind Projekte in der Landwirtschaft (Ackerbau und Viehzucht) und der Rest unterstützt die Lösung von Konflikten zwischen Menschen und Wildtieren.

„Gegen Ende eines sehr schwierigen Jahres ist die Verleihung dieser bedeutenden Auszeichnung wirklich großartig“, findet Belise Kariza, Leiterin der Abteilung Tourismus des Entwicklungsministeriums Ruandas. „Die vergangenen Monate waren für alle eine Herausforderung und die Tourismusindustrie in Ruanda und der ganzen Welt hat schweren Schaden genommen. Wir schätzen es jedoch sehr, dass Lonely Planet die harte Arbeit anerkennt, welche die gesamte ruandische Tourismusindustrie geleistet hat, um wesentliche Erfolge auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit zu erzielen. Wir wissen, dass die Tourismusbranche widerstandsfähig ist und wir werden auch diese Zeiten überwinden – und daraus noch besser und gestärkter hervorgehen. Für das Rwanda Development Board steht die Nachhaltigkeit immer an erster Stelle. Wir hoffen, dass dies vielleicht auch einen positiven Einfluss auf die Bemühungen um Wildtiere, Gemeinschaften und den umweltverträglichen Tourismus auf der ganzen Welt haben könnte.“

„Wir möchten erneut betonen, wozu und warum wir hier sind: Um mit Reisen etwas Positives zu bewirken“, so Cabrera von Lonely Planet.

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