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Royal Caribbean

Reederei steigt bei Hapag-Lloyd Cruises ein

Das von TUI und Royal Caribbean gehaltene Joint Venture TUI Cruises übernimmt die alleinige TUI-Tochter Hapag-Lloyd Cruises. Dies soll das Wachstum der Luxus-Reederei vorantreiben.

Wie fvw.de bereits im Januar berichtete und in der Titelgeschichte vom aktuellen fvw Magazin analysiert, wird die bisher hundertprozentige TUI-Tochter Hapag-Lloyd Cruises in das 50:50 Joint Venture zwischen TUI AG und Royal Caribbean Cruises Ltd (RCL) eingebracht. Das bestätigt der deutsche Konzern am Freitag, den 07.02.2020.

Der Wert der Transaktion beläuft sich den Angaben zufolge auf 1,2 Mrd. Euro exklusive der Nettoverschuldung und führt zu einem erwarteten Netto-Barmittelzufluss von etwa 700 Mio. Euro für die TUI. Darin enthalten ist eine Zahlung von 63 Mio. Euro, die bei Erreichen des Plan-Ebit für das Geschäftsjahr 2020 durch Hapag-Lloyd Cruises fällig wird. TUI erwartet durch die Transaktion einen "erheblichen Buchgewinn". Der Verkauf soll im Sommer abgeschlossen werden.

Die Partnerschaft von TUI und RCL verbinde die Schiffbau-, operative und digitale Kompetenz von Royal Caribbean mit der starken Marke und Vertriebskraft von TUI. Die Transaktion stehe im Einklang mit dem zuvor erklärten Ziel der TUI, weiteres profitables Wachstum mit geringerer Kapitalintensität zu erzielen, heißt es in einer TUI-Mitteilung.

Die Flotte von Hapag-Lloyd Cruises besteht aus zwei Luxusschiffen der Kategorie fünf Sterne plus und drei Expeditionsschiffen. Im Zuge der Transaktion sei geplant, die Luxus- und Expeditionsflotte in den kommenden Jahren zu erweitern.

Hapag-Lloyd Cruises erwirtschaftete den Angaben zufolge im Geschäftsjahr bis zum 30. September 2019 einen Umsatz von 305 Mio. Euro, ein bereinigtes Ebita von 43 Mio. EUR und wies zum 30. September 2019 ein Bruttovermögen von 660 Mio. Euro aus. Ohne Berücksichtigung von Synergien wird für das Geschäftsjahr 2020 ein Ebitda von 90 Mio. Euro erwartet.

"Produkte und Marken wie MS Europa und MS Europa 2 haben international Potenzial und Strahlkraft. Gleichzeitig finden die Finanzierung der Schiffe und das Wachstum weniger kapitalintensiv für uns als Gesellschafter des Joint Venture statt", sagt TUI-Chef Fritz Joussen.

TUI und Royal Caribbean hätten die Gesellschaft seit gut zehn Jahren partnerschaftlich entwickelt.

"Der beschlossene Ausbau ist strategisch wie wirtschaftlich der nächste große Wachstumsschritt für uns", unterstreicht Joussen.

Jeder Partner stehe weiterhin für seine Kernkompetenzen: die starke Marke und Vertriebskraft der TUI verbunden mit der Schiffbaukompetenz und operativer Expertise von Royal Caribbean.

Mit dem Erlös aus der Transaktion will die TUI Group ihre Konzernbilanz stärken und den Umbau zum Digitalunternehmen weiter beschleunigen. TUI Cruises wiederum finanziert die Übernahme von Hapag-Lloyd Cruises über Darlehen, sagte Joussen in einer Telefonkonferenz. Um die Kapitalbasis von TUI Cruises zu stärken, schießen beide Anteilseigner jeweils 75 Mio. Euro ein, erläuterte er.

Weitere Infos unter www.fvw.de 

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