Royal Caribbean

Netto-Null mit „Destination Net Zero“

Die Royal Caribbean Group hat eine umfassende Dekarbonisierungs-Strategie – "Destination Net Zero" – angekündigt, mit der das Ziel der Netto-Null-Emissionen bis 2050 erreicht werden soll.

„Unsere Vision ist es, in den nächsten zwei Jahrzehnten CO2-freie Kreuzfahrten durchzuführen“, sagt Richard Fain, Vorsitzender und CEO der Royal Caribbean Group.

Diese Vision soll mit "Destination Net Zero" erreicht werden. In den nächsten 18 bis 24 Monaten werden in Zusammenarbeit mit der Science Based Targets Initiatve (SBTi) dahingehend Ziele entwickelt, die mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen verankern. Wissenschaftsbasierte Vorgaben zeigen den Unternehmen, um wie viel und wie schnell sie ihre Treibhausgase reduzieren müssen, um die globale Erwärmung zu begrenzen.

Vier zentrale Punkte stehen im Fokus der Nachhaltigkeitsstrategie: 

  1. Die Modernisierung der globalen Markenflotte durch die Einführung von 13 neuen energieeffizienten und alternativ betriebenen Schiffen, darunter das kürzlich angekündigte „Project Evolution“ – das erste Schiff, das seine Energie im Hafen emissionsfrei aus Brennstoffzellen bezieht und so die komplette Energieversorgung des Schiffes während der Liegezeit in Häfen möglich wird.
  2. Investitionen in energieeffiziente Programme für die Flotte, einschließlich energiesparender Technologien, verbesserter Datensysteme und Digitalisierung.
  3. Forschung und Entwicklung zum Einsatz alternativer Kraftstoffe und Energien
  4. Verbesserung von Lieferketten an Land

„Destination Net Zero wird unsere Entscheidungsfindung in den nächsten Jahren unterstützen“, sagt Silvia Garrigo, Chief Environmental Social Governance Officer der Royal Caribbean Group, und fügt hinzu. „Obwohl wir jetzt vielleicht nicht alle Antworten haben, verstärkt diese umfassende unternehmensweite Strategie unseren Fokus auf die langfristige Emissionsreduzierung und bietet uns einen Fahrplan für den Weg dorthin.“

Einer der wichtigsten Meilensteine des Unternehmens bestehe in der Auslieferung eines Netto-Null-Kreuzfahrtschiffs bis 2035. Um diese Ambitionen zu erreichen, setzt das Unternehmen auf Partnerschaften mit Regierungen, Zulieferern und Werften, um alternative und zugängliche Kraftstoffe und Technologien zu entwickeln.

Bisher konnte die Gruppe ihre neueste Generation von Schiffen um 20 bis 25 % effizienter gestalten als ihre Vorgänger. Nach dem „Project Evolution“ von Silversea Cruises – das erste Hybrid-Schiff wird im Sommer 2023 in Dienst gestellt – und dem eigenen Windpark im US-Bundesstaat Kansas, der bis zu 12 % der von den Schiffen ausgestoßenen Treibhausgase kompensiert, treibt die Royal Caribbean Group die Entwicklung emissionsreduzierender Technologien und alternativer Kraftstofflösungen voran.

Im Jahr 2016 ging die Gruppe eine Partnerschaft mit dem World Wildlife Fund (WWF) ein, mit dem Ziel, die Gesundheit der Ozeane langfristig zu gewährleisten und die Vision einer nachhaltigeren Kreuzfahrt zu erfüllen. Anfang dieses Jahres konnten die damals festgelegten Ziele erreicht oder übertroffen werden – mit Ausnahme eines Ziels, das mit dem Reise- und Transportstopp aufgrund der Pandemie zu tun hat: die nachhaltige Beschaffung von Meeresfrüchten. Dieses Ziel soll jetzt voraussichtlich bis 2022 erreicht werden. 

„Wir müssen gemeinsam aktiv werden, um die Gesundheit unserer Ozeane langfristig zu gewährleisten, den Klimawandel wirksam zu bekämpfen und die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen“, sagt Carter Roberts, Präsident und CEO des WWF. „Dank unserer Partnerschaft ist die Royal Caribbean Group auf dem Weg, ihre allgemeine Nachhaltigkeit zu verbessern. Das Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis spätestens 2050 erfordert Innovation und Zusammenarbeit in großem Maße, und der WWF freut sich auf die Zusammenarbeit, um Fortschritte in Richtung dieses Meilensteins zu erzielen“, so Roberts.

Mehr Einzelheiten über die Nachhaltigkeits-Strategie der Royal Caribbean Group unter sustainability.rclcorporate.com

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