Rosenberger

Chinesen stiegen nach Pleite aus

In der Insolvenz um den Raststättenbetreiber Rosenberger gibt es offenbar eine neue Wendung. Die chinesischen Investoren, denen die Rosenberger Holding GmbH seit 2013 fast zur Gänze gehört hatte, haben ihre Anteile an die Wiener Unternehmensentwickler Connexio Research & Business Development GmbH verkauft, berichtete der "Standard" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Investorenkreise.

Connexio-Geschäftsführer Patrick Lieben-Seutter, dem die Firma zu einem Viertel gehört, bestätigte den Zeitungsbericht auf APA-Anfrage. Der Kauf sei in den vergangenen Tagen erfolgt. Im "Wirtschafts-Compass" ist die Übernahme noch nicht ersichtlich.

Was der Eigentümerwechsel auf Holdingebene für den laufenden Bieterprozess der insolventen Raststätten-Tochter, der Rosenberger Restaurant GmbH, heißt, ist unklar.

Laut "Standard" wollen die neuen Besitzer den Raststättenbetreiber "neu positionieren, den positiven Markenkern dabei erhalten". Die Aufwendungen, die für die Unternehmensentwicklung veranschlagt werden, bezifferte Connexio-Mitgesellschafter und Prokurist Christian Tomaschek der Zeitung zufolge mit nicht ganz elf Millionen Euro.

Die Rosenberger Restaurant GmbH hatte vergangenen Dezember ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Die unbesicherten Verbindlichkeiten wurden mit 12,3 Mio. Euro angegeben. Betroffen sind rund 300 Gläubiger und 448 Dienstnehmer. Mit Ausnahme der im Jänner geschlossenen Raststätte in Ampass (Tirol) sind alle 16 Standorte in Betrieb.

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