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#restart

DZT mit Recoverymaßnahmen für Österreich und Schweiz

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) arbeitet  mit ihren Partnern intensiv daran, den touristischen Verkehr aus den Nachbarländern nach Aufhebung der Reisebeschränkungen wieder zu beleben. Besonderer Fokus liegt auf Aktivitäten in Österreich und Schweiz. Mehr als 50 Partner, DMOs und touristischen Leistungsträgern informierten sich in den DZT-Webinaren mit Market Insights über die aktuelle Situation und Marktperspektiven.

„An erster Stelle steht für uns die Aufgabe, bei Trade-Partnern und Konsumenten Vertrauen für Reisen nach Deutschland aufzubauen. Dabei unterstützen uns die positive internationale Anerkennung des Krisenmanagements in Deutschland sowie die bei uns unterdessen etablierten Sicherheits- und Hygienekonzepte“, erklärt dazu Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT.
„Die Voraussetzungen, mit diesen Quellmärkten in die Recovery-Phase einzutreten, sind besonders vielversprechend. Schon vor Covid 19 war Deutschland sowohl für die Österreicher als auch für die Schweizer das beliebteste ausländische Reiseziel“, führt Petra Hedorfer weiter aus: „Als Top 5-Märkte des deutschen Incoming-Tourismus bieten sie erhebliches Potenzial, das Image des Reiselandes Deutschland ist außerordentlich hoch, und ab Mitte Juni ist nach heutigem Stand wieder ein freier Reiseverkehr möglich. Auf deutscher Seite bietet der grenznahe Tourismus vor allem Chancen für Unternehmen aus dem Mittelstand, die von der Krise besonders stark getroffen wurden. Wir sind zuversichtlich, dass sich das Incoming aus diesen Ländern nach Lockerung der Reisebeschränkungen bereits im dritten Quartal wieder schrittweise erholt.“

Österreich stand 2019 mit 4,3 Millionen Übernachtungen auf Platz 5 der Quellmärkte für Deutschland (mehr als 50 % Bayern und Baden-Württemberg.) Das Umsatzvolumen* lag bei 2,2 Milliarden Euro. Trotz eines erwarteten Rückgangs beim Bruttoinlandsprodukt von 7,5 Prozent erwartet man in Österreich eine rasche Erholung im kommenden Jahr. Bahnen und Airlines fahren ihr Angebot sukzessive wieder hoch. Jüngsten Umfragen zufolge ist beispielsweise ein Drittel der Familien bereit für Auslandsreisen bei Urlaubsbudgets auf Vorjahresniveau.

Neben den globalen DZT-Aktivitäten startet die Auslandsvertretung Österreich in den nächsten Monaten crossmediale Kampagnen zum Thema Städte- und Kultururlaub mit Lifestylemagazinen sowie OTC-Plattformen, eine weitere Marketingkooperation mit Deutscher Bahn und ÖBB, eine sechsteilige Podcast-Serie mit dem Medienpartner Red Bull Media House sowie B-to-B- und B-to-C- Events. Deutsche Partner können sich an verschiedenen Maßnahmen beteiligen.

Die Schweiz generierte 2019 als zweitwichtigster Quellmarkt für das deutsche Incoming 7,1 Millionen Übernachtungen (mehr als 60 Prozent in Baden-Württemberg und Bayern). Schweizer generierten auf ihren Deutschlandreisen 2019 ein Umsatzvolumen* von 4,4 Milliarden Euro. Nach Untersuchungen der Hochschule Luzern halten 38 Prozent der Schweizer aktuell an ihren Reiseplänen fest, 32 Prozent planen Ferien im Ausland. Deutschland wird als sicheres Reiseziel wahrgenommen, Entwicklung und Krisenmanagement in Deutschland finden in der Schweiz ein positives Medienecho. Das Produktangebot in Richtung der Nachbarländer wird sowohl von Veranstaltern als auch Bahnen und Fluggesellschaften aktuell erheblich ausgebaut.

Ihre globale Empathiekampagne #GermanyDreamsBecomeReality rollt die DZT bereits im Juni für den Schweizer Markt aus, im August startet die Naturkampagne #WanderlustGermany. Außerdem startet eine marktspezifische Chat-Bot-Kampagne „Natur-Highlights“, eine Digitalkampagne „Schweizen in Deutschland“, eine Influencerkampagne und eine Kooperationskampagne mit Deutscher Bahn und SBB. Zu den Kampagnen bietet die DZT verschiedene Möglichkeiten der Partnerbeteiligung an.

*Umsatz: alle Reise-Ausgaben für Transport, Unterkunft, Verpflegung, Shopping etc. während des Deutschland-Aufenthaltes sowie im Rahmen der An-, (Weiter-) und Rückreise

Hintergrund:
Deutschlands Incoming-Tourismus ist infolge der Corona-Krise innerhalb weniger Wochen praktisch zum Stillstand gekommen. Reisebeschränkungen betreffen sowohl die Einreise nach Deutschland als auch die Ausreise aus den wichtigsten Quellmärkten. Eine Entspannung der Situation ist erst möglich, wenn die administrativen Maßnahmen sowohl auf Destinations-als auch auf Quellmarktseite eine wirtschaftliche Wiederaufnahme des Reisebetriebes ermöglichen.

Weitere Informationen unter www.germany.travel 

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