Reisebusbranche

Neustart nicht vor Herbst

Die heimischen Busunternehmer sind von der Corona-Krise besonders schwer getroffen. Die Reisebusbranche rechnet mit dem Frühjahr überhaupt nicht mehr, glaubt an einen Neustart nicht vor Herbst.

Die Reisebusbranche ist schwer getroffen. Einige Unternehmen hielten sich mit Linienverkehr über Wasser und könnten so Buslenker weiter beschäftigen. Das berichtet die "Kleine Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf Unternehmer und die Kärntner Branchenvertretung. Für Einzelunternehmer sei die Lage aber existenzbedrohend.

"Einige würden auch gerne aufhören. Aber momentan kauft niemand Busse", schildert der Sprecher der Busbranche in Kärnten, Andreas Osinger. "Der Gebrauchtwagenmarkt für Busse ist für die nächsten Jahre tot."

2020 mussten alle Kataloge eingestampft werden. Deshalb habe man für 2021 gleich gar keine gedruckt, so Osinger, Chef von Ebner Reisen in Villach. Einige Angebote würden sich derzeit online finden, allerdings gebe es so gut wie keine Buchungen für das Frühjahr, viel zu unsicher sei, wie es in den kommenden Wochen in Bezug auf Öffnungen und Schließungen weitergehe. "Mit dem Frühjahr rechnen wir gar nicht mehr." Und der Sommer sei ohnehin keine klassische Hauptreisezeit in der Branche. "Vor Herbst wird deshalb bei uns nicht viel passieren." Und auch dann hänge alles davon ab, wie hoch bis dahin die Durchimpfungsrate bei der älteren Bevölkerung sei, denn diese sei schließlich die Hauptklientel. Busunternehmer orten gegenüber der "Kleinen Zeitung" aber das Bedürfnis, etwas nachzuholen, wenn es wieder los geht.

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