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Reefvillage

Miss Vienna räumt auf

Stellen Sie sich 30 Güterwaggons vor, jeweils mit einer Ladelänge von mindestens 12,7 Metern, was in Summe rd. 381 Meter ergibt und in etwa dem höchsten Stahlfachwerkturm der Welt – dem 385 Meter hohen Fernsehturm von Kiew – entspricht. Zum Vergleich, Österreichs höchstes Bauwerk, der anlässlich der Internationalen Gartenschau 1964 errichtete Wiener Donauturm, bringt es gerade Mal auf 252 Meter. Warum dieser Vergleich? Weil er veranschaulicht, wie groß die tägliche Müllhalde in der Donau ist.

Mehr als vier Tonnen nur an Plastikmüll werden nämlich Tag für Tag von der „schönen blauen Donau“ nur ins Schwarze Meer befördert, von anderem Schrott ganz abgesehen. Ob es heuer im Coronajahr weniger sein wird, da ja auch der Schifffahrtsverkehr durch die Pandemie ein ziemlich reduzierter ist, wird sich noch zeigen. Obwohl, die Flusskreuzfahrer gelten allesamt als überaus saubere und umweltbewusste Schifffahrtsunternehmen, die ihren Müll auf den Schiffen entweder gleich recyceln oder an Land ordnungsgemäß entsorgen.

Solange also der Mensch nicht endlich lernt, seinen Müll nicht überall dort liegen zu lassen, wo es ihm gerade gefällt, solange wird es Initiativen wie das jährliche „Danube Cleanup Event“ geben müssen. Die von Reefvillage und dessen Obmann und Unterwasserfotografen, Martin Aigner gemeinsam mit Manfred Werner vom Verein unterwasserkamera.at, initiierte Aktion „Saubere Donau“ fand heuer, am 10. Oktober an der Alten Donau statt – und Miss Vienna und Reefvillage Botschafterin, Beatrice Körmer, tauchte bei dieser Unterwasser-Aufräumaktion mit.

Ein Team von 100 engagierten, freiwilligen Tauchern und Helfern und unter Teilnahme des elffachen Weltrekordhalters im Apnoetauchen, Christian Redl, wurde mehr als eine Tonne Müll aus der alten Donau geborgen. Eine Menge, die fast einen ganzen Güterwagon füllt.

„EIGENTLICH leben wir alle in einem Wunderland – und das befindet sich vor der Türe. Deshalb haben wir, der Verein Reefvillage.org und Unterwasserkamera.at, uns dazu entschlossen, ein Danube Cleanup Event in unserer schönen Donau zu veranstalten. Nicht um aufzuzeigen, was alles in der schönen blauen Donau liegt oder entsorgt wurde, sondern um Dinge, die da nicht hingehören einer ordentlichen Entsorgung zuzuführen,“ so Initiator Martin Aigner.

Wollen auch Sie die Arbeit von Reefvillage – wie Beatrice Körmer, Christian Redl und viele andere das bereits tun – unterstützen? Jeder Cent an Spenden und Unterstützung wird ehrenamtlich in die laufenden Projekte gesteckt.

Informationen unter http://reefvillage.org/ 

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