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 Die Geschichte vom kleinen „o“!

Das Omikron war schon zu Zeiten, als die alten Griechen ihr Alphabet immer wieder um mehrere „Mutationen“ erweiterten, nicht einfach nur ein kleines unscheinbares „o“. Denn schon damals wollte es anders als die anderen, vor allem anders als Alpha und Delta sein. Dann ist ja alles erklärt, oder?

Als Blaupause für das lateinische und kyrillische O zeigte das kleine Omikron, als die klugen Griechen die Schrift komplett umkrempelten, schon dem „großen“ Omega die lange Nase. Grad so, wie es das jetzt, tausende Jahre später, auch bei Delta tut. „Haha, ich bin viel hinterlistiger als Du“, scheint das „kleine o“ dem in der Alphabet-Hierarchie weit überlegenen Majuskel sagen zu wollen und reibt sich diabolisch die Händ. Dabei war das kleine „o“, das ja stets groß sein wollte, sowieso immer schon ein ganz besonderes und gänzlich anders „Ding“, als die ganze Buchstabensippe und hätte diese blöde Wichtigmacherei, dieses sich als B.1.1.529 groß in die Auslage stellen, gar nicht nötig.

Aber wie das halt so ist mit Winzlingen, blast sich auch das kleine Omikron grad zu einem ziemlichen Unsympathler auf, und freut sich einen Ast, dass die Sorgenfalten auf der Stirn der verantwortlichen Regierungen fast schon runenhafte Züge annehmen und das wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Leben – gerade in der schönsten Zeit im Jahr – erneut einen Tiefpunkt erreicht und sehr bescheiden wird. 

Dabei, kleines Omikron, machst Du gerade die Rechnung ohne den Wirt. Du magst uns und die Welt vielleicht noch ein Weilchen sekkieren, gewinnen kannst nicht und wirst ohne Ehr dorthin verschwinden, wo Du hergekommen bist. Im 15. Glied deiner 24-köpfigen Sippschaft, von der sich die verbleibenden neun erst gar nicht groß zu rächenden Mutations-Majuskeln aufblasen brauchen. Vergesst das „lustige“ Bäumchen wechsel Dich Spiel, wir haben nämlich aufmunitioniert, weil wir – wenn auch langsam – gelernt haben, schneller als irgendein Buchstabe des griechischen Alphabets zu sein. Es wird nicht mehr lange gefackelt und auch nicht mehr auf deinen freiwilligen Rückzug gewartet, sondern mit, zugegeben sehr unsympathischen und wenig wirtschaftsfördernden Maßnahmen reagiert, um dich ein- bzw. besser ganz auszubremsen.

Es gibt kein Bleiberecht, stell erst gar keinen Asylantrag, denn Österreich hat, wie viele unserer europäischen Familienmitglieder, die „Coronaroute“ geschlossen. Auf der ab sofort nur mehr ein „geboosteter 2Gler“ – also ein dreifach Geimpfter oder Genesener – kommod und unkompliziert ins winterliche Österreich (ein)reisen darf. 
Das ist jetzt zwar keine cosy Maßnahme, die das Tourismusland Österreich, die Hotellerie, Gastronomie, Lift- und Seilbahnbetriebe und alle, die sich nach mageren Monaten endlich wieder eine Wintersaison wie damals wünschten, frohlocken lässt.

Aber sie ist leider (noch) alternativlos, weil die Sache mit dem uns von diesem ganzen Corona-Wahnsinn erlösenden Stich halt leider noch immer nicht flutscht und man darob nicht riskieren kann, dass das kleine Omikron wie ein Turob-Ratrac über uns drüber rollt. Letztlich haben’s weiter wir, die große Gemeinschaft, in der Hand, dass dem „kleinen o“, dass Corona, endlich die Luft ausgeht. 

#impfenhilft – Dir, uns, ganz Österreich!

Informationen

Ein Überblick der aktuellen Reisebestimmungen unter bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/laender 
Je nach Destination gelten zusätzliche Auflagen, Informationen dazu unter oesterreich.gv.at/themen/coronavirus_in_oesterreich/pre-travel-clearance.html

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