Portugal

Land streicht jetzt 3G-Regel

Als eines der letzten Länder in Europa hat Portugal bis jetzt an der Corona-Nachweispflicht bei Einreisen festgehalten. Nun sind keinerlei Zertifikate mehr nötig.

Für Einreisende auf dem Luft-, See- und Landweg aus allen EU- und Schengen-Staaten gelten ab sofort keine Beschränkungen bezüglich des Reisezwecks und keine Quarantänevorschriften. Das bedeutet auch, dass ab sofort bei der Einreise keine Test-, Impf- oder Genesenennachweise mehr vorgelegt werden müssen.

Bei allen Einreisenden, die mit dem Flugzeug ankommen, wird lediglich noch die Körpertemperatur gemessen. Übersteigt diese den Wert von 38 Grad Celsius, ist nach Angaben der portugiesischen Regierung mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden zu rechnen. Dazu gehören Selbstisolation oder häusliche Quarantäne.

Als eines der letzten Länder in der Europäischen Union hatte Portugal bislang an der 3G-Regel für Einreisende festgehalten. Danach mussten alle Personen – auch für Transitaufenthalte – einen PCR-Test beziehungsweise einen Antigen-Test vorzeigen können. Dieser durfte bei Einreise auf dem Luftweg nicht mehr als 72 beziehungsweise 24 Stunden vor Abflug erstellt worden sein. Diese Pflicht galt nicht für Inhaber eines digitalen Covid-Zertifikats der EU.

Grund für das längere Festhalten an den Einreiseregeln waren die sehr hohen Corona-Inzidenzzahlen im Land. Inzwischen haben sie sich auf etwa 600 pro 100.000 Einwohner halbiert. Die höchsten Covid-19-Erkrankungszahlen in der Europäischen Union weisen aktuell Frankreich und Griechenland mit jeweils etwa 1.000 auf.

Die Pflicht zur elektronischen Reiseanmeldung bei Luft-, See- und Landeinreisen nach Portugal (Festland) war bereits zu Ende April 2022 entfallen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

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