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Peru

Aufforstung der Pufferzone des Tambopata-Reservats

Mit mehr als 700.000 Setzlingen möchte Peru die Pufferzone des Tambopata-Reservats aufforsten. Denn die Region in Madre de Dios ist stark vom illegalen Bergbau betroffen, wie das Umweltministerium schon seit Jahren zu bedenken gibt. Das diesjährige Ziel sei die Wiederherstellung der Vegetation auf einer Fläche von 230 Hektar.

 

Zu diesem Zweck arbeitet das Umweltministerium an der Züchtung von verschiedensten Sorten in einer Baumschule in der Region. Insgesamt 15 einheimische Arten wie beispielsweise paliperro, amasioa und weiß pashaco werden dort gepflanzt. Begleitet werden die Arbeiten von Experten des Nationalen Dienstes für Naturschutzgebiete des Staates (Sernanp) und des Forschungsinstituts des peruanischen Amazonas (IIAP). 

Der illegale Bergbau ist ein großes Problem in Peru. Bereits zahlreiche Wälder in Madre de Dios – dem Eldorado Perus – fielen dem Goldabbau zum Opfer, Flüsse werden verseucht und gefährden Mensch und Tier. Wo einst mächtige Bäume standen, findet sich heute eine karge Mondlandschaft. Denn die Goldschürfer benutzen Quecksilber, um den Goldstaub zu binden – hochgifitg, und überaus schädlich, sollte es in die Umwelt gelangen. 

Die Pufferzone des Naturreservates, La Pampa, hat sich in den letzten Jahren zum Hotspot der illegalen Goldschürfer von Madre de Dios avanciert. Nun möchte die Regierung der Zerstörung des Regenwaldes entgegenwirken und dem wilden Treiben dort ein Ende setzen. Neben der "Formalisierung" illegaler Goldschürfer – d.h. diese werden zu legalen Goldschürfern, zahlen steuern und halten sich an die Umweltvorschriften – setzt Peru auf eine Wiederaufforstung der zerstörten Region, trotz und gerade wegen der COVID-19-Pandemie. 

„Wir sind weiterhin ein Team und das ist der Wert der Arbeit in der öffentlichen Verwaltung. Wir sind alle hier, um der Bevölkerung zu dienen und zusammenzuarbeiten “, bemerkte die Umweltministerin Kirla Echegaray Alfaro. Anlässlich zur Präsentation des Projekts pflanzte sie einen Shihuahuaco-Setzling, eine vom Aussterben bedrohte Pflanzenart, die ebenfalls Teil der Wiederaufforstung des Reservates ist. 

Der Leiter des Tambopata National Reserve, Vladimir Ramírez, erklärte seinerseits, dass die mehr als 50 Arbeiter vor Ort Schutzausrüstungen tragen und sich an das Sicherheitsprotokoll zur Prävention von COVID-19 halten. Masken tragen und Abstand halten ist dabei eine Selbstverständlichkeit. 

Weitere Schritte sowie die Pflanzung in Plantagen sind für Oktober geplant. 

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