#Opening Flughafen BER

Branchenpromis nach Eröffnung in Quarantäne

Gleich mit mehreren Promis wurde der Berliner Flughafen BER am Wochenende eröffnet, darunter Brandenburgs Ministerpräsident Woidke. Drei Tage später wird bekannt, dass Woidke positiv auf Corona getestet wurde. Das zieht Kreise in der Branche.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ist mit dem Coronavirus infiziert. Und weil der Mann am Samstag noch bei der Eröffnung des Berliner Flughafens BER dabei war, hat das nun Folgen. Der 59-Jährige hat sich mit leichten Erkältungssymptomen ins Homeoffice zurückgezogen. Neben mehreren Mitgliedern der Landesregierung sind nun aber auch hochrangige Gäste der BER-Eröffnung in Quarantäne.

Zwar waren zu den Feierlichkeiten nur wenige Gäste geladen. Allerdings war das Podium in einem Flughafengebäude prominent besetzt: Dort standen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup sowie der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr und Easyjet-Geschäftsführer Johan Lundgren mit Woidke zusammen.

Corona-Tests bei Spohr und Lundgren

Für Fotos von der symbolischen Eröffnung standen die Podiumsgäste für einige Zeit ohne Masken da. Woidkes Kontaktpersonen vom BER reagierten am Dienstag schnell: Bundesminister Scheuer geht nach Angaben einer Sprecherin in Quarantäne. Ein Schnelltest bei ihm sei negativ gewesen.

Berlins Regierender Bürgermeister Müller verließ eine Senatssitzung, um sich nach Angaben aus Senatskreisen testen zu lassen. Er regiert vorerst von zu Hause aus. Der Flughafenchef ließ sich ebenfalls testen – an der neuen, privat betriebenen Teststelle am BER. Bis zum Ergebnis werde er sich in Quarantäne begeben, sagte Lütke Daldrup.

Auch Lufthansa-Chef Spohr verzichtete auf eine Geschäftsreise nach Berlin und lässt sich nach Angaben eines Sprechers auf das Virus testen. Easyjet-Chef Lundgren kündigte ein ähnliches Vorgehen an.

Flughafenchef verweist auf Abstandsregeln

Dass Woidkes Auftritt am Samstag gesundheitliche Konsequenzen für die übrigen Anwesenden haben werde, glaubt Lütke Daldrup  nicht. "Wir haben sehr genau darauf geachtet, dass Abstand eingehalten worden ist. Die Gäste haben Maske getragen, und wir hatten auf der Veranstaltung ein Hygienekonzept", sagte er. Mit Punkten am Boden sei den Teilnehmern bei dem Ereignis angezeigt worden, wo sie sich mit genügend Abstand aufstellen sollten.

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