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Offener Brief

RTK fordert jetzt konkrete Maßnahmen

Durch das Veranstaltungsverbot bis Ende Juni und Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August ist der Konferenz- und Tagungstourismussektor lahmgelegt. Die ARGE RTK (Round Table Konferenzhotels) – größte Interessensvereinigung in der Tagungsbranche – befürchtet durch die große Verunsicherung einen Entfall der Herbst- und Winterbuchungen und fordert in einem offenen Brief die RTK Tourismusministerin Elisabeth Köstinger zu konkreten Maßnahmen auf, die die Weiterführung des Kongress- und Tagungsgeschäftes ermöglichen.

Die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen betreffen jedoch nicht nur den Kongress- und Tagungsstandort, sondern auch den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Österreich. Daher richtet sich der Appell auch an Bildungsminister Dr. Heinz Faßmann.

„Der Konferenz- und Tagungstourismus war bisher eine sehr stabile Säule im Tourismusgeschäft. Doch genau dieser stabile Wirtschaftsfaktor läuft nun Gefahr, total vernichtet zu werden. Denn die Fortführung zahlreicher Betriebe ist ohne Finanzhilfe und ohne Perspektive auf die Neuankurbelung des Konferenz- und Tagungsgeschäftes nicht möglich. Es kann nicht sein, dass die COVID-19 Kurzarbeit und der Fix-Kostenzuschuss des AWS die einzigen Möglichkeiten sind, dass Veranstaltungslocations und Kongresszentren nicht rückzahlbares Geld erhalten. Es braucht hier noch weitere Pakete, die für die Häuser zur Verfügung stehen“, so der RTK-Vorstand.

Die Arbeitsgemeinschaft RTK, Gründungsjahr 1973, verfügt über eine nahezu 50-jährige Erfahrung im Bereich der Tagungs- und Konferenzhotellerie. Diese Expertise soll bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie eingebracht werden.

Bundesministerin Köstinger wird aufgefordert, ~

  1. Finanzhilfe und Planungssicherheit durch klare Zeitperspektiven und Rahmenbedingungen für eine Wiederaufnahme des Tagungs- und Konferenztourismus zu geben,
  2. einen Plan B zu erstellen, mit dem die Fortführung des Tagungs- und Konferenztourismus auch bei einer eventuellen zweiten Corona-Welle möglich ist, und
  3. einen ExpertInnenbeirat für diese Maßnahmen mit VertreterInnen aus verschiedenen Interessengemeinschaften der Branche unter Einbeziehung der ARGE RTK zu installieren.

An Bundesminister Faßmann wird appelliert, sich den Forderungen anzuschließen und die Maßnahmen zu unterstützen.

Den offenen Brief im Originalwortlaut, unterzeichnet vom gesamten RTK-Vorstand ist zu finden im Blog des rtk 

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