Österreich Werbung

Das Budget wird strukturell erhöht

Zum ersten Mal seit 2002 wird das reguläre Budget der Österreich Werbung strukturell erhöht. Für die nächsten Jahre stellt der Bund in Summe 22 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung.

Die Forderung nach mehr Budget für die Österreich Werbung gibt es schon lange, seit 20 Jahren gab es hier trotz der Notwendigkeit keine Bewegung. Dass der Bund nun doch mehr Geld in die Hand nimmt, kann als erster wirklich großer Erfolg für die neue ÖW-Chefin Lisa Weddig betrachtet werden.

Der Beitrag des Bundes für die ÖW betrug bisher 24 Mio. Euro pro Jahr. Mit zusätzlichen 4 Mio. Euro für das Jahr 2022 (somit 28 Mio. Euro für 2022) und zusätzlich 6 Mio. Euro ab 2023 (somit 30 Mio. Euro pro Jahr) ist das eine deutliche Aufwertung. Im Summ für die kommenden Jahre (bis 2025) also 22 Mio. Euro. 

Um die pandemiebedingten Herausforderungen zu bewältigen, laufen derzeit zusätzliche Gespräche mit dem Finanzministerium für ein COVID-19-Sonderbudget für die ÖW, heißt es aus dem Tourismusministerium. Schon im letzten Jahr hatte die ÖW ein Sonderbudget in der Höhe von 40 Mio. Euro für Kampagnen im In- und Ausland zur Verfügung gestellt bekommen. Die nationale Tourismusmarketing-Organisation Österreichs besteht in dieser Form seit 1955 und wird vom BMLRT und der WKO getragen.  

„Das ist eine substantielle und dauerhafte Investition in die Zukunft des Tourismus in unserem Land“, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Wir kämpfen um jeden einzelnen Gast, sowohl im Inland, als auch im Ausland. Um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, müssen wir unseren Tourismusstandort in Szene setzen – etwa durch eine Sommer- und Winterkampagne.“

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