Österreich

Weniger Insolvenzen in Gastronomie und Hotellerie

In den heimischen Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben war die Anzahl der Gründungen in den vergangenen drei Jahren stabil, die Insolvenzmeldungen sind im Vorjahr um 5,8 % zurückgegangen, zeigt eine Erhebung der Wirtschaftsauskunftei CRIF. Die Eigenkapitalausstattung der Firmen ist traditionell schwach.

Tirol und Wien zählen zu den begehrtesten Standorten. In diesen Bundesländern haben auch die meisten Neugründungen (Wien 24 %, Tirol 13,6 %) stattgefunden. Wien zählt allerdings auch zu den Bundesländern mit den meisten Insolvenzen: 28,5 % der Pleiten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben gab es in der Bundeshauptstadt. Am wenigsten in Insolvenz schlitternde Firmen gab es in Vorarlberg (4,8 %) und dem Burgenland (drei Prozent).

Gastronomiebetriebe und Hotels sind traditionell eher schwach mit Eigenkapital ausgestattet. Laut CRIF schnitten Unternehmen in Vorarlberg 2018 mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalquote von 28,5 % noch am besten ab. Dahinter folgten Salzburg (25,1 %), Kärnten (22,4 %) und Tirol (21 %). Am schlechtesten mit Eigenkapital ausgestattet waren Betriebe in Wien (7,3 %).

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