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Österreich

Umsatzersatz auch für Privatzimmer-Vermieter

Der Umsatzersatz aus öffentlichen Mitteln, den Gastronomie-, Tourismus- und Freizeitbetriebe bekommen, die wegen Corona behördlich geschlossen wurden, wird jetzt auch auf Privatzimmer-Vermieter ausgeweitet. Das hat das Tourismusministerium unter Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Freitag angekündigt. Die Anträge könnten ab Mittwoch (18. November 2020) über die AMA gestellt werden. Auch "Urlaub am Bauernhof-Betriebe", Buschenschanken und Heurige sind nun anspruchsberechtigt.

Den 80 %-igen Umsatzersatz für den Monat November sollen Privatzimmervermieter bekommen, die im eigenen Haushalt private Gästezimmer oder Ferienwohnungen mit höchstens zehn Betten vermieten und nicht der Gewerbeordnung (GewO 1994) unterliegen. Über Airbnb vermietete Zimmer oder Wohnungen seien in der Regel nicht im eigenen Haushalt, hieß es dazu auf Anfrage der APA. Laut Ministerium gibt es in ganz Österreich rund 38.000 Privatzimmer-Vermieter, davon seien rund 30.000 anspruchsberechtigt.

Einen Umsatzersatz sollen auch bis zu 8.500 land- und forstwirtschaftliche Betriebe erhalten, die "Urlaub am Bauernhof" anbieten, sowie bis zu 3.500 Heurige und Buschenschank-Betriebe. Den Umsatzersatz soll es zunächst für November geben, Berechnungsbasis ist der gleiche Vorjahreszeitraum.

"Die Antragstellung und Abwicklung wird über die AMA erfolgen, die für diese Betriebe auch schon die Unterstützungen aus dem Härtefallfonds erfolgreich abgewickelt hat", erklärte Köstinger laut Mitteilung. "Wir helfen den Betrieben mit dieser Ausweitung, dass sie bestmöglich durch den Lockdown und die anhaltende Coronakrise kommen." Die Inanspruchnahme eines Umsatzersatzes führt nicht zu einem Ausschluss vom Härtefallfonds.

Für Tirols LH Günther Platter (ÖVP) stellt die Unterstützung eine "überlebenswichtige Unterstützung" dar. Platter sah gerade die "Tiroler Tourismuslandschaft" davon positiv betroffen, da diese für ihre "kleinteilige Struktur" bekannt sei und knapp 13.500 Privatzimmervermieter zähle, wie er gegenüber der APA erklärte. 

Er habe sich massiv dafür eingesetzt, dass auch diesen Betrieben unter die Arme gegriffen werde. Es handle sich um eine sehr wichtige Lösung für Tirol, so der Landeshauptmann unter Verweis auf die zahlreichen "Urlaub am Bauernhof"-Betriebe in dem Bundesland.

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