Österreich

Aufruf zu Rücksicht bei Skitourengehen

Die Österreich Werbung, der Alpenverein und die Bundesforste haben deswegen zu Rücksicht und Umsicht aufgerufen. Wissen um Regeln im offenen Gelände, Umweltschutz und Wetterkunde sind nämlich oft gering. Es gilt: informieren, langsam einsteigen und umsichtig genießen, hieß es in einer Aussendung.

Schon in "normalen" Wintern ist das Skitourengehen eine fixe Größe in den Wintersportaktivitäten der Gäste: Drei Prozent der Urlauberinnen und Urlauber im Winter gehen Skitouren - Trend steigend, betonte die Österreich Werbung. Heuer dürfte das noch steigen.

Gerade im Winter ist ein rücksichtsvoller Umgang mit der Natur und der Tierwelt besonders wichtig. Beim Skitourgengehen müssen deshalb Regeln beachtet werden. Wildtiere brauchen Ruhe, weshalb auf markierten Wegen und Routen gegangen werden soll. Auch Schutzwälder müssen geschont und nicht befahren werden.

Aufforstungs- und Jungwuchsflächen sind besonders sensibel und brauchen Schutz. Gerade kleine Pflanzen werden unter der Schneedecke oft leicht übersehen. Scharfe Skikanten können den Jungwald beschädigen und Jungpflanzen verletzen. 

"Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig Natur und intakte Wälder für uns Menschen sind - für unser aller Lebensqualität und Wohlbefinden. Umso wichtiger ist auch ein respektvoller Umgang mit der Natur und ihren Schätzen", betonte Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen Bundesforste (ÖBf).

Etwaige Pistensperren und Warntafeln sowie Lawinenwarnstufen müssen beachtet werden.

"Ein rücksichtsvolles und unfallfreies Miteinander am Berg ist heuer wichtiger denn je", betonte Alpenvereinspräsident Andreas Ermacora. Was beim klassischen alpinen Skilauf für die meisten selbstverständlich ist, setzt sich im Tourensport erst langsam durch: Kurse besuchen und sich in die Hände erfahrener Berg- und Tourenführer begeben. Zu einer Ausbildung rät auch der Alpenverein.

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